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Kartoffel-Marktbericht KW 37:

"Wenig Bewegung am Kartoffelmarkt"

Dem aktuellen Bericht der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz  zufolge gäbe es wenig Bewegung am Kartoffelmarkt. Die Verkaufsumsätze im LEH sind trotz zurückgenommener Preisbasis verhältnismäßig ruhig. Abpacker versuchen mit Aktionspreisen den Absatz anzukurbeln. Unter guten Rodebedingungen konnten die Knollen geerntet und erste Einlagerungen von trockenen Standorten vorgenommen werden. Die Qualitäten werden als recht ordentlich beschrieben, nur vereinzelt gibt es Probleme mit Drahtwurmbefall.
 

Hessen: Sorge über Krautfäule und Drahtwurmbefall
Der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen meldet ebenfalls, dass eine anhaltend ruhige Nachfrage das Kartoffelgeschäft prägt. Auch in der laufenden Woche bleiben die Umsätze verhalten. Die Rodearbeiten kommen gut voran, mit durchschnittlichen Erträgen von rd. 400 dt/ha. Die Lagerstabilität von mancher Partie wird kritisch bewertet. Insbesondere Krautfäule und Drahtwurmbefall bereiten zunehmend Sorgen. Einige Partien drängen zu einer raschen Vermarktung und werden mit Preiszugeständnissen abgegeben. Zur Vorwoche wurden die Preise um 1 EUR/dt zurück genommen. Immerhin wird mit einer Preisstabilisierung gerechnet, aufgrund der nur begrenzt verfügbaren Mengen. Exporte haben zu ungewöhnlich früher Zeit an Fahrt aufgenommen.

Niedersachsen: Erträge fallen geringer aus
Dem Bauernverband Niedersachsen nach liefen die Kartoffelernte und die Einlagerungen gut voran. Die Erträge fielen etwas geringer aus. Im Vergleich zu vergangenen Jahren konnte ein geringeres Aufkommen an Wurmfraß an der Kartoffel festgestellt werden, dies lässt sich auf die regelmäßigen Niederschläge zurückführen.

Schleswig-Holstein: Durchschnittlich bis unterdurchschnittliche Erntemengen
Diese Woche war geprägt von guten Rodebedingungen einhergehend mit zunehmendem Erntefortschritt, so die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. Die verfügbaren Mengen steigen damit weiter an. Bei einer vergleichsweise ruhigen Nachfrage geben die Preise im Vergleich zum Vorwochenniveau nach. Hier und da werden allerdings auch einzelne Offerten mit noch höheren Preisabschlägen gemacht. Dabei handelt es sich sicherlich um Ware, die keine Lagerstabilität vorweisen könnte. Insgesamt wird hierzulande von eher durchschnittlich bis unterdurchschnittlichen Erntemengen berichtet, die allerdings keine Besorgnis hinsichtlich der Qualitäten erweckt. In den südlichen Bundesländern könnte Braunfäule und Drahtwurmbefall zu Angebotsdruck führen.
Die Exportmengen hauptsächlich von Übergrößen Richtung Osteuropa und Balkan ziehen an. Der Absatz am Frittenmarkt läuft gut. Hohlherzige Kartoffeln können in der Verarbeitung derzeit noch genutzt werden. In der Tendenz könnten die Qualitätsprobleme bei den Frittenkartoffeln aber zu einer Stabilisierung im Speisebereich führen.


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