Die Granatapfelsaison in Indien war eine Herausforderung, aber die nächste Ernte sieht vielversprechend aus

Die indische Granatapfelsaison ist zu Ende. Es war nicht die beste Jahreszeit, weil die Erzeuger mit Regenfällen vor dem Monsun zu kämpfen hatten, die neben anderen Faktoren zu kleineren Früchten führten. "Wir mussten auf Pflanzenschutzmittel zurückgreifen, was die Erntemenge an rückstandsfreien Granatäpfeln reduzierte."

Insgesamt waren es nicht die besten Monate für die vergangene indische Granatapfelsaison. Für den geringeren Erfolg spielte laut Amit Kalya, Geschäftsführer von Kalya Exports, das Wetter eine Rolle: "Die Granatapfelsaison in Indien ist jetzt vorbei. Sie hat eher langsam angefangen, war insgesamt ziemlich normal, aber es war sicherlich nicht die beste Jahreszeit. Wir hatten vor Beginn der Monsunzeit Regen und das hat die Früchte sowieso etwas in Mitleidenschaft gezogen. Generell war die Witterung nicht wirklich günstig, was die Entwicklung der Früchte beeinträchtigte. Die kleineren Fruchtgrößen und die geringere Verfügbarkeit von rückstandsfreien Früchten waren unsere beiden größten Probleme in der vergangenen Saison."

Zudem führt das gegenwärtige Angebot an ägyptischen Granatäpfeln auf dem Markt zu einer geringeren Nachfrage nach dem verbleibenden indischen Produkt, erklärt Kalya. "Wir haben nur sehr wenige Früchte auf die südasiatischen Märkte verschifft. Im Moment ist diese Aktivität komplett zum Erliegen gekommen, da die indische Granatapfelsaison nun fast vorbei ist. Der ägyptische Granatapfel ist auf den Markt zurückgekehrt, was zu weniger Nachfrage nach unserem Obst führt. Wir erwarten, dass die Nachfrage Anfang Oktober wieder anzieht und dann sollten wir normalerweise wieder gute Früchte zur Verfügung haben. Diese zweite Saisonhälfte sollte unsere mittelmäßige erste Hälfte kompensieren können."

"Aufgrund der Regenfälle vor dem Monsun mussten mehr Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden als sonst", sagt Kalya. "Das Wetter hat die frühe Fruchtentwicklung der Granatäpfel beeinflusst, was sich letztendlich negativ auf die Größe und die Schalenqualität auswirkte. Zum Beispiel hatten wir viel weniger Früchte mit einem Gewicht von mehr als 250 Gramm. Um die Ernte aufgrund dieser ungewöhnlichen Regenschauer vor ungewünschten Krankheiten und Schäden zu schützen, mussten vermehrt Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, was wiederum die Menge an rückstandsfreien Früchten in diesem Jahr reduzierte."

Kalya erklärt, dass die erhöhten Frachtraten für den Seetransport den Export von Produkten in einige Märkte in Zukunft erschweren werden: "Der indische Granatapfel ist für seine einzigartige Farbe und seinen einzigartigen Geschmack bekannt. Das zieht Verbraucher aus Asien, Europa und den nordamerikanischen Märkten an. Die Kerne sind dunkelrot und saftig und unsere Früchte haben im Vergleich zu anderen Herkünften weiche und kleinere Samen. Der süße leicht säuerliche Geschmack ist sehr charakteristisch. Die einzige wirkliche Herausforderung besteht darin, die Produkte per Seefracht zu den Verbrauchern zu bringen. Hier sind die Preise im Vergleich zu den Durchschnittskosten früherer Jahre um fast 300 bis 400% gestiegen. Daher wird in den kommenden Jahren der Fruchtexport sehr schwierig sein."

Die höheren Versandraten wirken sich sogar auf die Planung für die bevorstehende Granatapfelernte aus, weil das Unternehmen bei Sendungen mit hohem Volumen vorsichtiger ist. "Die Lage rund um die Corona-Pandemie hat sich nun weitgehend verbessert. In dieser Hinsicht gibt es keine logistischen Herausforderungen. Der Containermangel und erhöhte Seefrachtraten zu allen Zielseehäfen haben jedoch die Gesamtzahl der verschifften Container stark beeinflusst. Angesichts der aktuellen Situation erwarten wir, dass die Seefrachtraten noch weiter in die Höhe schießen wird und planen daher nur ungern große Exportmengen für die zweite Saisonhälfte." sagte Kalya abschließend.

Für mehr Informationen:
Amit Kalya
Kalya Exports
Tel: +91 9890673321
Email: amit@kalyaexports.com 
www.kalyaexports.com 


Erscheinungsdatum:



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