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Südwest-Exporte 20% über Vorjahresniveau

Baden-Württembergische Exporte über Vor-Corona-Niveau

Im ersten Halbjahr 2021 exportierten Baden-Württembergs Unternehmen nach vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik insgesamt Waren im Wert von 108,5 Milliarden (Mrd.) Euro. Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg mitteilt, entspricht dies einem Zuwachs von 18,1 Mrd. Euro oder 20,0 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2020. Während der Zuwachs im ersten Quartal 2021 mit einem Plus von 3,1 % noch moderat ausfiel, entwickelte sich vor allem das zweite Quartal 2021 im Vorjahresquartalsvergleich mit einem Anstieg von 42,3 % sehr dynamisch. Berücksichtigt werden muss dabei allerdings, dass sich das starke Wachstum durch die niedrige Vergleichsbasis im entsprechenden Zeitraum 2020 erklärt. Da die Südwest-Exporte im zweiten Quartal 2020 aufgrund der Corona-Pandemie stark eingebrochen waren, führt das niedrige Niveau im Jahr 2020 zu einem Basiseffekt bei nachfolgenden Vorjahresvergleichen. Vergleicht man die Exportergebnisse des ersten Halbjahres 2021 mit dem entsprechenden Zeitraum im Jahr 2019, so stiegen die Ausfuhren Baden-Württembergs um 6,2 Mrd. Euro und liegen nun 6,1 % über dem Niveau vor der Pandemie. Die aktuellen Exportzahlen spiegeln somit eine Erholung und Ausweitung der globalen Wirtschaft wider. Während sich die Südwest-Exporte im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum dynamischer als die bundesweiten Exporte entwickelten (673,1 Mrd. Euro bzw. +16,7 %), legten die baden-württembergischen Importe mit 12,3 % (97,2 Mrd. Euro) weniger stark zu als die Importe Deutschlands (579,9 Mrd. Euro bzw. +15,6 %).

Eine positive Entwicklung der Handelsbeziehungen Baden-Württembergs war im ersten Halbjahr 2021 bei allen wichtigen Handelspartnern zu beobachten. Während im ersten Quartal 2021 die Exporte in einige Abnehmerländer im Vorjahresquartalsvergleich noch rückläufig waren, verzeichneten alle wichtigen Bestimmungsländer im gesamten ersten Halbjahr 2021 durchweg positive Zuwachsraten im Vorjahresvergleich. Mit einem Anstieg von 40,4 % war die Erholung im Exportgeschäft mit Italien besonders stark. Die drei wichtigsten Zielländer des Südwestens verzeichneten allesamt ein Plus von über 20,0 % (Vereinigte Staaten: +25,2 %, China: +22,1 %, Frankreich: +29,2 %) und auch die Ausfuhren nach Österreich, Polen und Spanien lagen im zweistelligen Bereich. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 stiegen in fast allen wichtigen Abnehmerländern Baden-Württembergs die Exporte an. Ein deutlicher Rückgang war allerdings im Exportgeschäft mit dem Vereinigten Königreich nach Inkrafttreten des Brexit zu beobachten (−16,5 %).

Das höchste Exportvolumen verzeichnete die baden-württembergische Wirtschaft im ersten Halbjahr 2021 mit »Kraftwagen und Kraftwagenteilen« mit einem Wert von 24,5 Mrd. Euro und einem Plus von 39,1 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Ausfuhrwerte in den ebenfalls exportstarken Gütergruppen »Maschinen« und »pharmazeutische Erzeugnisse« stiegen um 15,6 % bzw. 9,5 %. Diese drei Gütergruppen stellten einen Anteil von 55,3 % am Gesamtexport Baden-Württembergs. Verglichen mit dem Vor-Corona-Niveau – dem ersten Halbjahr 2019 – konnten vor allem die Pharma-Hersteller aus der Pandemie Gewinn erzielen. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 betrug das Wachstum im Bereich »pharmazeutische Erzeugnisse« 20,6 %.


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