Schwarz Gruppe und Aldi Nord ziehen Bilanz:

Immer mehr große Einzelhandelsketten setzen auf Nachhaltigkeit

Die Unternehmensgruppe ALDI Nord treibt die eigene Nachhaltigkeitsagenda konsequent voran, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Im aktuellen Zwischenbericht zieht der Discounter Bilanz und nimmt neue Maßnahmen und Ziele ins Visier. Besonders im Fokus dabei: Die Themen Verpackungen, Klimaschutz und Bewusste Ernährung.

In ihrem aktuellen Zwischenbericht informiert die Unternehmensgruppe ALDI Nord transparent über ihre Fortschritte in Sachen Nachhaltigkeit. Sei es beim Ausbau des nachhaltigen Produktsortiments, der ökologischen Rohstoff­beschaffung oder der Achtung der Menschenrechte in globalen Lieferketten – in allen Bereichen konnte der Discounter in den vergangenen Jahren beachtliche Fortschritte erzielen. Im Rückblick auf das Berichtsjahr 2020 stellt Rolf Buyle, Managing Director International Buying, fest: „In der Corona-Pandemie ist einmal mehr deutlich geworden, dass wir als Lebensmittelversorger eine besondere Verantwortung tragen. Diese Verantwortung nehmen wir nicht nur gegenüber unseren Kunden und Mitarbeitern, sondern auch gegenüber Umwelt und Gesellschaft wahr. Unser Zwischenbericht zeigt, wo wir als Unternehmens-gruppe ALDI Nord aktuell stehen und wo wir hinwollen.“

Neue internationale Verpackungsziele beschlossen
Ein zentrales Nachhaltigkeitsthema für die gesamte Unternehmensgruppe ALDI Nord ist weiterhin das Thema Verpackungen. Als Leitlinie dienen dabei die Grundprinzipien der Kreislaufwirtschaft: „Vermeiden. Wiederverwenden. Recyceln“. So konnte ALDI Nord allein in Deutschland seit 2015 bereits 38.000 Tonnen Verpackungen einsparen. Auch bei den Zielen, bis 2025 100 Prozent der Eigenmarken-Verpackungen recyclingfähig zu gestalten und bis 2025 mindestens 40 Prozent des Obst- und Gemüsesortiments unverpackt anzubieten, kommt der Discounter gut voran.

Kürzlich wurden weitere ambitionierte internationale Verpackungsziele definiert: Um den Einsatz von Neukunststoffen zu reduzieren, soll der Rezyklat-Anteil in allen Eigenmarken-Produktverpackungen aus Kunststoff bis 2025 auf durchschnittlich mindestens 30 Prozent gesteigert werden. Schon heute gibt es zahlreiche Artikel mit einem hohem Rezyklatanteil im ALDI Nord Sortiment, so etwa der gekühlte Orangensaft 1L in der PET-Flasche mit 100% Rezyklatanteil oder das Mineralwasser Selection 1L, das ebenfalls sukzessive auf 100% Rezyklateinsatz umgestellt wird. Ziel ist es, den Einsatz von Rezyklat über alle Warengruppen schrittweise zu steigern. Zudem soll ebenfalls bis 2025 der Gesamteinsatz von Neukunststoffen im Vergleich zum Jahr 2020 um 20 Prozent sinken. Mit diesen neuen Zielen setzt die Unternehmensgruppe ALDI Nord ein starkes Zeichen für einen verantwortungsvollen Umgang mit wertvollen Ressourcen.

Klimaschutz im Fokus
Auch beim Thema Klimaschutz hat der Discounter seine Anstrengungen intensiviert: Im Juli 2020 ist ALDI Nord der „Science Based Targets Initiative“ beigetreten. Durch den Beitritt verpflichtet sich die Unternehmensgruppe, in den nächsten zwei Jahren verbindliche und wissenschaftlich überprüfte Ziele zur Reduzierung der CO2-Emissionen festzulegen, die im Einklang mit dem 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens stehen. Zunächst will ALDI Nord die Treibhausgasemissionen bis Ende 2021 um 40 Prozent gegenüber 2015 senken und diese Entwicklung anschließend weiter forcieren.

Bewusste Ernährung für alle ermöglichen
Ein weiteres strategisches Ziel ist weiterhin, eine bewusste Ernährung für alle Kunden zu ermöglichen und einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln zu fördern. So konnten ALDI Belgien und ALDI Frankreich im Jahr 2020 die ersten Produkte mit dem Nutri-Score kennzeichnen, Deutschland und Spanien haben Anfang 2021 die ersten Eigenmarken für den Nutri-Score registriert. Zusätzlich wurde das vegane und vegetarische- sowie das Bio- und Fairtrade-Sortiment weiter ausgebaut.  Ein weiterer Meilenstein im Jahr 2020 war die Erarbeitung einer neuen internationalen Richtlinie zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten und -abfällen. Hiermit schafft ALDI Nord erstmals einen verbindlichen Rahmen zum Umgang mit überschüssigen Lebensmitteln.

Auch Schwarz Gruppe betont ihr Engagement
Im Rahmen ihrer gruppenweiten Klimastrategie macht sich die Schwarz Gruppe für den Klimaschutz stark. Bereits im August 2020 ist das Handelsunternehmen offiziell der Science Based Targets Initiative beigetreten. In einem zweiten Schritt hat die Schwarz Gruppe nun Klimaziele, orientiert an der Methodik der Science Based Targets Initiative, definiert. Mit ihrer Klimastrategie als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie unterstützt die Schwarz Gruppe das Pariser Klimaabkommen und leistet einen messbaren Beitrag zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius.

Die gesamte Schwarz Gruppe wird ihre betriebsbedingten Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2) bis 2030 um 55 Prozent im Vergleich zu 2019 verringern. Kaufland und Lidl haben sich im Zuge dessen das Ziel gesetzt, ihre betriebsbedingten Treibhausgasemissionen im selben Zeitraum um 80 Prozent zu reduzieren. Lieferanten, die für 78 Prozent der produktbezogenen Emissionen verantwortlich sind, werden von der Schwarz Gruppe dazu angehalten, bis 2026 selbst ein Klimaziel nach den Kriterien der Science Based Targets Initiative zu definieren.

Vielfältige Maßnahmen zur Reduktion, Vermeidung oder Kompensation des CO2-Ausstoßes in Betrieb und Lieferkette dienen der Erreichung dieser Ziele.

Weitere Informationen:
ALDI Einkauf SE & Co. oHG
Eckenbergstraße 16
45307 Essen
impressum@aldi-nord.de 
https://www.aldi-nord.de/ 

Schwarz Unternehmenskommunikation GmbH & Co. KG
Stiftsbergstraße 1
74172 Neckarsulm
Tel: +49 (0) 7132 30788600
E-Mail: presse@mail.schwarz
Web: https://presse.schwarz/index.html  


Erscheinungsdatum:



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