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Spargelernte 2021:

Fränkische Erzeuger sind zufrieden

Im April und Mai war es dem Spargel zu kalt, und es wuchs vergleichsweise wenig. Insgesamt ziehen die fränkischen Spargelerzeuger kurz vor Ende der Saison 2021 aber eine positive Bilanz, berichtet BR24.

Eine knappe Woche vor dem traditionellen Ende der Spargelsaison am 24. Juni, dem Johannitag, zieht die Vorsitzende des Spargelerzeugerverbands Franken, Miriam Adel aus Schwabach, eine insgesamt positive Bilanz. "Wir sind insgesamt im Nachhinein zufrieden. Es hätte gerade im April und Mai deutlich besser sein können. Weil es zu kalt war, ist zu wenig gewachsen. Die anschließenden Niederschläge haben den Spargelpflanzen aber gut getan," sagte Adel BR24. Was heuer gepflanzt worden sei und in zwei bis drei Jahren geerntet werden könne, habe durch die Niederschläge gut anwachsen können, so Adel.

Weniger Ertrag und gestiegene Preise

Insgesamt lagen die Erntemengen nach Auskunft des Erzeugerverbands etwas unter denen vom letzten Jahr. Die Preise stiegen für die Kundschaft zwischen fünf und zehn Prozent. Grund dafür waren laut Miriam Adel unter anderem gestiegene Mindestlöhne und höhere Energiekosten. In Franken gibt es 169 Spargelbetriebe. 55 Prozent aller bayerischen Betriebe liegen in Franken. Das Anbaugebiet erstreckt sich von Regionen in den Landkreisen Roth, Schwabach, Fürth und das Nürnberger Knoblauchsland bis in Anbaugebiete in den Landkreisen Ansbach, Schweinfurt, Kitzingen und Würzburg.

Einkauf direkt beim Erzeuger war angesagt

In Franken wird auf circa 1.000 Hektar Spargel angebaut, über die Hälfte davon (circa 570 Hektar) befindet sich in Unterfranken – vor allem in den Landkreisen Kitzingen und Schweinfurt. Die Fränkische Spargelkönigin, Christiane Reinhart aus Untereuerheim im Landkreis Schweinfurt, zieht ebenfalls eine positive Bilanz. Die Nachfrage sei zwar geringer gewesen als in den Vorjahren. Die Corona-Pandemie habe die Verbraucher jedoch wieder näher zum Erzeuger gebracht, "da sie wissen möchten, woher ihre Produkte kommen und einfach zum Landwirt ihres Vertrauens in die ländliche Region fahren oder in den Hofladen, um regionale und saisonale Produkte zu kaufen."

Erscheinungsdatum:

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