Fotoreportage über das neue Gebäude von Van Ossenbruggen Fruit:

"Wir bauen an, kühlen, sortieren und verpacken und können so das ganze Jahr über niederländisches Baumobst liefern"

Ein traditioneller Obstbaubetrieb. So beschreibt Kees van Ossenbruggen seinen Betrieb für niederländisches Baumobst. Er führt ihn zusammen mit seinen Geschwistern Jan und Jetty. Bei einem Besuch auf dem Betriebsgelände bekommt man einen guten Eindruck davon, was hinter den Kulissen abläuft. Im vergangenen Jahr hat Van Ossenbruggen Fruit sein bestehendes Betriebsgelände erweitert. Es wurde ein moderner 5.500m2 großer Büro-, Sortier- und Verpackungsbereich hinzugefügt. Das Unternehmen verfügt nun über modernste Kühl- und Verpackungsanlagen. So kann es seine Kunden das ganze Jahr über mit niederländischen Äpfeln und Birnen versorgen.

"Wir haben im Vorfeld gründlich über die Streckenführung und Funktionalität nachgedacht. Wenn man sich darüber im Klaren ist, was man möchte, gibt es hinterher keine Überraschungen. Alles funktioniert perfekt. Das Gebäude wurde mit Blick auf die Zukunft gebaut", sagt Kees. Es wurde eine neue Greefa-Sortieranlage eingebaut. Sie sortiert sowohl intern als auch extern. Sie und die bestehende Verpackungslinie stehen in der neuen Lagerhalle. Dutch Filtration kümmerte sich um das Wasserreinigungssystem, komplett mit unterirdischen Leitungen.

Eine weitere Besonderheit ist das Containerlager auf der Rückseite des Gebäudes. Dieses erstreckt sich über nicht weniger als 50m in der Breite und hat keine zentralen Säulen. Von der Vorderseite des Gebäudes sieht man das neue Büro mit Räumlichkeiten und Sanitärbereichen. Im ersten Stock befindet sich ein großer Besprechungsraum mit einem Balkon. Von dort aus hat man einen weiten Blick auf die Obstplantagen des Betriebes.

"Wir haben schon immer Anbau, Handel, Lagerung, Sortierung, Verpackung und Vermarktung von Baumobst kombiniert. Das funktioniert perfekt für uns. Erstens wissen wir genau, was im Anbau vor sich geht. Und zweitens schätzen unsere Einzelhandelskunden den Vorteil, direkt an der Quelle zu kaufen." Die 90 Hektar Eigenproduktion von Van Ossenbruggen sind fein säuberlich zwischen Äpfeln und Birnen aufgeteilt. Sie bauen Sorten wie Elstar, Jonagold, Conference, Lukassen, Triomphe de Vienne und Gieser Wildeman an.

Kees und Jan van Ossenbruggen

Das Unternehmen baut nicht nur sein eigenes Obst an. Es kauft auch viel Baumobst ein, um einen Puffer zu haben. Van Ossenbruggen verkauft den größten Teil seiner Äpfel auf dem lokalen Markt. Ihre Birnen gehen nach ganz Europa, vor allem an die Handelsketten. "In unseren 58 Zellen können wir zehn Millionen kg Obst kühlen", sagt Kees.

"Dieses Jahr haben wir zum Beispiel niederländische Elstars bis mindestens Mitte Juli. Das macht uns zu einem idealen Partner für den Einzelhandel. Die Landwirte produzieren 110 bis 130 Millionen kg Elstar. Also, sind wir ehrlich, diese Sorte ist der Apfel Nummer eins in den Niederlanden. Darauf sind wir stolz. Deshalb hätten wir uns eine Fortsetzung der Kampagne 'Elstar, immer ein Hit' gewünscht."

Van Ossenbruggen konzentriert seinen Vertrieb seit 25 Jahren auf die Einzelhandelskette und den modernen Großhandel. Die eigenen Produkte sind bereits seit vier Jahren PlanetProof-zertifiziert. "Dafür mussten wir nicht viel ändern. Wir verwenden schon seit Jahren Blühstreifen, Insektenhotels und emissionsarmes Sprühen", erklärt Van Ossenbruggen.

"Wir haben die Standards also bereits erfüllt. Auch die Produkte, die wir von anderen Erzeugern kaufen, sind nach Möglichkeit PlanetProof-zertifiziert. Aber das bleibt natürlich die Entscheidung des jeweiligen Erzeugers. Wir weisen die Landwirte aber darauf hin, dass sie ihrem Produkt ein 'Garantiezertifikat' beilegen müssen."

Kees ist optimistisch, was die Zukunft des Obstunternehmens angeht. "Wir haben einen Vorteil in diesem Teil des Landes. Wir haben Zugang zu Oberflächenwasser für die Bewässerung. Und der Boden war schon immer sehr gut für den Obstanbau geeignet. Es liegt an uns, ein ehrliches, nachhaltiges Produkt anzubauen, dem die Verbraucher vertrauen. Dann steht niederländisches Obst bei ihnen immer an erster Stelle. Denn wenn die europäische Ernte groß, aber die Qualität schlecht ist, leiden wir alle darunter. Wir müssen ein zuverlässiges Produkt anbauen, das den Wünschen der Menschen entspricht. Ich bin sicher, dass wir dann den Verbrauch von niederländischem Fallobst steigern können."

"Deshalb ist es so schade, dass es so viele Elstar- und Jonagold-Varianten gibt", fährt Kees fort. "Sie sehen oft gut aus, aber manchmal lässt der Geschmack zu wünschen übrig. Das können wir uns nicht leisten. Wir konzentrieren uns auf die Züchtung von Elshof-Elstars. In dieser Saison gab es einen großen Unterschied in der Apfelqualität. Die aus den unvorbereiteten Partien waren von viel schlechterer Qualität. Die Birnen hatten bisher eine gute Qualität."

Kees ist auch optimistisch, was die neue Saison angeht. "Ich habe diese Woche einen Rundgang gemacht. Trotz des kalten und nassen Frühlings sehen die Knospen und Blüten kräftig aus. Aber wir sind auf das Klima angewiesen. Nachtfrost, Trockenheit und Sonnenschäden, aber auch die Kraut- und Knollenfäule, die Birnenpyllide und Schildläuse bleiben ernsthafte Bedrohungen. Trotzdem schaffen wir es, Elstar bis Juli und Conference ganzjährig zu liefern. Wir können nicht alles kontrollieren. Aber wenn man anbaut, kühlt, sortiert, verpackt und verkauft, hat man die Kette unter Kontrolle", so Kees abschließend.

Klicken Sie hier, um die Fotoreportage zu sehen.

Für weitere Informationen:
Van Ossenbruggen Fruit
Bulksestraat 1
4031 JW Ingen
+31 (0)344 601 968
kees@ossenbruggenfruit.nl
www.ossenbruggenfruit.nl 


Erscheinungsdatum:



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