Marktbericht Österreich KW 18/2021

'Entspannung am Kartoffelmarkt, freie Zwiebeln kaum verfügbar'

Die Situation am heimischen Speisekartoffelmarkt scheint sich langsam aber doch zu entspannen. Die Lager bei den Landwirten sind mittlerweile einigermaßen geräumt und auch die Vorräte bei den Händlern werden zunehmend überschaubarer. Positive Impulse kamen zuletzt vom Inlandsmarkt. Laufende Aktionen im heimischen LEH sorgten für steigende Absatzzahlen. Auch die für den 19. Mai geplante Öffnung der Gastronomie macht sich bei den Vorbestellungen allmählich bemerkbar – Zudem muss heuer wegen dem bislang zu kaltem Frühjahr wohl noch länger als sonst auf Lagerware zurückgegriffen werden. Die tiefen Temperaturen in den letzten Wochen haben die Entwicklung der Frühkartoffelbestände erheblich zurückgeworfen.

Die ersten Heurigen aus dem Burgenland dürften frühestens Anfang Juni für den LEH zur Verfügung stehen – die Erzeugerpreise wurden daher auf dem Vorwochenniveau fortgeschrieben. In Niederösterreich wird für mittelfallende Ware meist 12,- € /100 kg genannt. Übergrößen und Ware, die vorrangig für den Export bestimmt ist, werden um 5,- bis 8,- € /100 kg übernommen. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel sind bis zu 18,- € /100 kg zu erzielen.

Freie Ware kaum verfügbar
Die Vermarktung der österreichischen Zwiebeln ist mittlerweile weit fortgeschritten. Für den heimischen LEH sind entsprechende Mengen bis zum Anschluss an die neue Ernte reserviert. Freie Ware ist nur mehr sehr eingeschränkt verfügbar und wird sowohl im Inland als auch im Export rege nachgefragt. Exportanfragen können angebotsbedingt immer seltener erfüllt werden. Die Erzeugerpreise sind stabil bis weiter steigend. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste wurden je nach Qualität und Größe zuletzt meist 24,- bis 28,- € /100 kg bezahlt. Die Winterzwiebelernte dürfte sich aufgrund des kalten Frühjahrs um mindestens ein bis zwei Wochen nach hinten verschieben.

Ruhiger Karottenmarkt
Die Vermarktung der niederösterreichischen Karotten setzt ihren ruhigen Verlauf der Vorwochen fort. Die noch vorhandenen Mengen sind im Inland als auch am Exportmarkt gut gefragt. Bei den Preisen gibt es keine Änderung zur Vorwoche.

Quelle: LKÖ


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