Fusarium TR4-Pilz versetzt Ecuador in höchste Alarmbereitschaft

Als weltgrößter Bananenexporteur ist Ecuador in höchster Alarmbereitschaft wegen seiner wertvollen Ernte, denn sein Nachbarland Peru kämpft mit einem Ausbruch eines Pilzes, der für diese spezielle Kultur tödlich ist. Ecuador liegt zwischen zwei südamerikanischen Nationen, in denen der unheilbare Bananenbefall auftritt, wobei der Pilz im Jahr 2019 zuerst Kolumbien erreichte. Ecuador hat Plantagen, die weniger als 300 Kilometer von der Region im Norden Perus entfernt sind, wo der Pilz am 12. April bestätigt wurde.

Nachdem die peruanische Regierung einen Ausbruch des Pilzes Fusarium TR4, der die verheerende Bananenwelke verursacht, nahe der südlichen Grenze von Peru bestätigt hatte, erklärte Landwirtschaftsminister Xavier Lazo, dass Notfallmaßnahmen ergriffen würden.

Lazo, der selbst Bananenanbauer ist, hat die Maßnahmen entlang der Grenze überwacht, zu denen die Einrichtung von Container-Desinfektionsstationen entlang der Hauptstraßen und vier Simulationen zur Schulung von Beamt:innen gehören. Er stand in häufigem Kontakt mit seinem peruanischen Amtskollegen Federico Tenorio, um die Maßnahmen zu koordinieren.

Ecuador installierte außerdem ein mit dem Internet verbundenes Mikroskop an seiner wichtigsten regionalen Grenzeinrichtung, wo der größte Teil des Handels mit Peru eintrifft; damit sollen Bedrohungen schnell erkannt werden. Um die Ausbreitung zu stoppen, bietet Ecuador den Plantagen kostenlose Labortests und Schulungen zu den richtigen Hygienemaßnahmen an.

Quelle: bloomberg.com 


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