"Die Frage ist, wie lange halten wir das durch?"

Münchner Großmarkthändler leiden unter Corona-Auflagen

Die Restaurants sind zu, die Hotels fast leer: Dem Großmarkt München fallen viele Kunden weg. Manche Händler können deshalb nur halb so viel verkaufen wie vor der Corona-Pandemie. Aber es gibt kreative Lösungen, um die Krise zu überstehen. "Im Moment schreiben wir Monat für Monat rote Zahlen. Die Frage ist, wie lange halten wir das durch?", so Günther Warchola, Geschäftsführer der Firma Magdalena Mündlein und Präsident des Bayerischen Fruchtverbands im Gespräch mit BR24. Bis zu 50 Prozent weniger Gemüse verkaufe er im Moment.


Günther Warchola beim Großmarktbesuch von FreshPlaza im Winter 2017

"Wirtschaftlich gesehen kann man die Corona-Krise schon zu den schwierigsten Krisen zählen, die das Unternehmen gesehen hat“, sagt Francesco Fragiacomo. Er hat zu Beginn der Krise eine ganz eigene Idee umgesetzt, damit sein Unternehmen die Corona-Krise übersteht: Ein Drive-in für frische Lebensmittel namens 'Fresh Munich'. Da gibt es zum Beispiel Obst und Gemüse to go. Sein Stammkunden Engelbert Mittermeier schätzt nicht nur die Qualität der Waren, sondern auch, dass die Abholung Corona-konform funktioniert. "Ich muss nicht in einen Supermarkt gehen, sondern bin hier beim Drive-in an der frischen Luft“, sagt er. 

Weitere Informationen:
http://www.muendlein.com/
https://fresh-drive-in.de/  


Erscheinungsdatum:



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