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BLE-Marktbericht KW 47:

'Kälte und Regen forcierte das Interesse an kleinfruchtigen Zitrusfrüchten'

Das herbstliche Wetter mit Kälte und Regen forcierte das Interesse an kleinfruchtigen Zitrusfrüchten: Die Geschäfte beschleunigten sich, spätestens zum Wochenende hin. Allerdings musste dafür die Qualität der Chargen überzeugen. Überhänge hatten es hingegen manchmal sogar mit Vergünstigungen schwer, Abnehmer zu finden. Die Verfügbarkeit von Clementinen dehnte sich marginal aus: Spanische Abladungen dominierten dabei fast monopolartig, sie wurden vermehrt in 2,3-kg-Steigen umgeschlagen. Italienische Produkte waren meist mit Blatt aufgemacht und bei den Kunden daher recht beliebt.

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Die griechische Saison startete mit geringen Anlieferungen in Frankfurt: Die Artikel bot man in 10-kg-Holzsteigen an. Hier gab es zudem erste marokkanische Importe, die ab der 48. KW auch auf anderen Märkten bereitstehen sollen. Bei Satsumas überwogen türkische Zufuhren. Sie generierten nicht immer genügend Zugriff, sodass die Händler ab und an ihre Forderungen senken mussten. Die organoleptischen Eigenschaften ließen ebenso punktuell Wünsche
offen: Somit korrigierten die Verkäufer in Berlin ihre Aufrufe auf 1,- € je kg, da die Offerten zwar vorzüglich schmeckten, aber eine zu helle Schale hatten. Mandarinen hatten sich komplett aus der Vermarktung verabschiedet.

Äpfel
Es war eine ruhige Szenerie zu beobachten. Hinsichtlich des Sortimentes und der Notierungen tat sich nichts Wesentliches, da die Versorgung hinreichend auf den Bedarf abgestimmt wurde.

Birnen
Die Unterbringung verlief unaufgeregt. Das Interesse konnte ohne Schwierigkeiten gestillt werden, obwohl sich die Verfügbarkeit summa summarum etwas begrenzt hatte.

Tafeltrauben
Man verzeichnete einige Bewegung im Sortiment, denn die europäischen Abladungen schränkten sich ein, während sich die Anlieferungen aus Übersee augenscheinlich verstärkten.

Orangen
Die bisher vorherrschenden südafrikanischen Früchte verloren massiv an Bedeutung: Valencia Late, Midknight und Delta Seedless verschwanden von einigen Plätzen und ihre organoleptischen Eigenschaften überzeugten nicht vollends.

Zitronen
Spanische Primofiori dominierten vor türkischen Enterdonato. Anlieferungen aus Südafrika trafen nur punktuell ein. Die kühle Witterung fachte das Interesse an, der sich verstärkt hatte.

Bananen
Das Maß von Angebot und Nachfrage korrelierte nur selten richtig gut miteinander. In diesen Fällen bewegten sich die Notierungen auf dem Niveau der Vorwoche. Generell hatten sich die Geschäfte aufgrund eines eingeschränkten Bedarfs ein wenig entschleunigt.

Blumenkohl
Einheimische Offerten bildeten für gewöhnlich die Basis des Sortimentes. Die französische und italienische Saison startete. Die Anlieferungen aus den Niederlanden, Belgien und Spanien hatten komplettierenden Charakter.

Salat
Die Auswirkungen von Covid 19 waren in diesem Sektor besonders zu spüren, denn Gastronomie und Caterer nahmen bei Weitem nicht die üblichen Mengen ab. Bei Eissalat wuchs die Verfügbarkeit an, der Bedarf hingegen nicht.

Gurken
Die spanischen Schlangengurken dehnten ihre Präsenz erneut aus, was die Verkäufer bei einem eingeschränkten Interesse vor Probleme stellte: Vergünstigungen mussten her, wenn man keine Bestände riskieren wollte.

Tomaten
Eine recht umfangreiche und vielfältige Warenpalette traf auf eine unaufgeregte und ruhige Nachfrage. Die Abladungen hatten sich verstärkt, insbesondere Rispenofferten gewannen an Relevanz. Die Präsenz von Kirschtomaten stieg an.

Gemüsepaprika
Die spanischen Chargen waren manchmal zu ungleichmäßig sortiert oder wiesen eine divergierende Güte auf, daher etablierte sich für sie eine weite Preisspanne. Generell tendierten die Notierungen meist abwärts.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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