Thomas Stütz, Früchte Braun GmbH:

"Dank des Lagerverkaufs können wir auch im Lockdown unsere Mitarbeiter voll auslasten"

Die deutsche Obst- und Gemüsebranche ist wieder voll im Lockdown-Modus angekommen. Liefer- und Abholservices werden wieder aufgenommen und Großhändler öffnen ihre Türen für die Verbraucher, um Verluste aus der Gastronomie zu kompensieren. Die Früchte Braun GmbH öffnet beispielsweise nun ihre Türen an drei Tagen die Wochen am Standort in Kößlarn (Bayern), zusätzlich zum bestehenden Einzelhandel in Bad Füssing.


Ein Blick ins Sortiment beim Lagerverkauf.

„Wir bieten nun montags, mittwochs und freitags einen rustikalen Lagerverkauf an unserem Standort in Kößlarn an“, erzählt Verkaufsleiter Thomas Stütz. „Wir stellen Holzsteigen zum Einkauf bereit und die Kunden werden dann in einer Art Parkour durch unsere Auslagen geleitet – es hat schon einen gewissen Charme“, lacht er.

Der erste Termin fand am gestrigen Montag statt: „Wir wollten das beim letzten Lockdown schon machen, haben uns dann aber  dagegen entschieden. Das Virus war noch sehr neu und wir waren mit der Situation an sich überfordert – und zudem ängstlicher.“ Da man jetzt besser weiß, mit was man es zu tun hat, gibt es die ersten Versuche. Nun stehen Desinfektionsmittel und Handschuhe zur Verfügung und der feste Laufweg sorgt dafür, dass sich niemand in die Quere kommt. Bezahlt wird kontaktlos per EC-Karte. Trotzdem gibt es auch Menschen, die noch Hemmungen haben: „Wer Angst hat nach draußen zu gehen kann seinen Einkauf auch ganz einfach bei uns vorbestellen und dann fertig abholen.“


Das volle Großhandelsspektrum – und mehr.

Beim Lagerverkauf der Früchte Braun GmbH kann man sowohl steigenweise Obst und Gemüse einkaufen, aber auch kleine Mengen. Am beliebtesten sind aktuell die Zitrusfrüchte: „Clementinen und Orangen werden wohl noch bis Weihnachten der größte Renner sein. Generell haben wir aber unser volles Sortiment zum Verkauf – von Avocado bis Zitronengras ist alles dabei.“ Dazu kommen noch einige Artikel, die in der Gastronomie weniger beliebt sind, beim Verbraucher aber gut ankommen, wie schwarzer Rettich, rote und gelbe Beete, eine Auswahl verschiedener Paprikasorten und Trockenwaren.

„Wir müssen jetzt schauen wie es läuft. Wenn die Idee gut ankommt können wir die Aktion vielleicht auch nach dem Lockdown beibehalten. Der personelle Aufwand ist aber vergleichsweise groß, man muss die Auslagen bestücken und auszeichnen.“ Aktuell werde dieser Aufwand von Bestandsmitarbeitern übernommen: „Es gibt Abteilungen, die aufgrund des Lockdowns etwas langsamer laufen. So können wir jetzt trotzdem alle voll auslasten, das ist ein großer Vorteil.“

Für weitere Informationen:
Thomas Stütz 
Früchte Braun GmbH
Hubreith 10
94149 Kößlarn
+ 49 85 36 / 96 18 – 0
info@fruechte-braun.de 
www.fruechte-braun.de/ 


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