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Auch deutscher Supermarkt zeigt Interesse am Projekt

Sunfresh-Erzeuger präsentieren die Formosa-Papayas aus holländischem Gewächshaus

Es ist schon wieder einige Jahre her, dass die Sunfresh-Produzenten aus Venlo zusammen mit Wageningen UR in einem Testgewächshaus in Bleiswijk einen Versuch durchgeführt haben, um herauszufinden, welche Exoten in den niederländischen Gewächshäusern angebaut werden können. Exoten wie Mangos und Avocados entfielen, aber die Formosa-Papaya erwies sich in niederländischen Gewächshäusern als als botanisch am besten anzubauen.

Vier Sunfresh-Erzeuger haben gemeinsam eine Gesellschaft zur Entwicklung dieses Projekts unter dem Namen Isodara Fruits gegründet. Einige Jahre später steht bei einem der Produzenten von Weyers in Wellerlooi eine Papayafläche von 4 Hektar. Der erste Testanbau startete vor zwei Jahren, aufgrund der aktuellen Ausweitung der Produktion wächst das Angebot erheblich. 

"Es ist kein einfaches Projekt, denn man fängt bei Null an. Selbst bei spanischen Tests werden Papayas nicht in Gewächshäusern angebaut. Natürlich gibt es auch einige Kinderkrankheiten, aber letztendlich ist es uns gelungen, eine schöne Auswahl an holländischen Papayas auf den Markt zu bringen. Letztes Jahr haben wir mit einem Hektar Gewächshaus mit Beleuchtung begonnen. Der Anbau wird das ganze Jahr über fortgesetzt, und der Fruchtansatz dauert etwa fünf Monate. Man muss also beleuchten, um Kontinuität in der Produktion zu erreichen", sagt Roel Surminski. 

Er sieht viel Perspektive in diesem Anbau. "Es passt zu diesen Zeiten, in denen dem nachhaltigen Unternehmertum viel Aufmerksamkeit geschenkt wird. Normalerweise kommen die Papayas von der anderen Seite der Welt. Mit dem holländischen Anbau erreicht man eine enorme Reduzierung der Kilometer und eine effizientere Wassernutzung. Trotz der Tatsache, dass wir die Gewächshäuser heizen müssen, sieht das gesamte Umweltbild sehr positiv aus. Darüber hinaus haben wir im niederländischen Gewächshaus die Möglichkeit, die Früchte nach den Wünschen des Kunden 'ready to eat' zu ernten. Zudem ist es uns bisher gelungen, auf den Einsatz von Pestiziden zu verzichten. Wir gehen davon aus, dass der Anbau etwa zweieinhalb bis drei Jahre stehen bleiben kann. Der Vorteil ist, dass wir kontinuierlich weiter ernten können."

"Mit diesen niederländischen Papayas zielen wir auf das obere Marktsegment ab. Dies ist auch im Hinblick auf die mit der Investition und dem Forschungsprozess verbundenen Kosten notwendig. Wir streben einen Preis an, der dem eingeflogenen Obst entspricht", sagt Roel. "Letztes Jahr haben wir mit einem deutschen Supermarkt gestartet, der von Anfang an in diesen Prozess eingebunden war. Nun, da sich die Anbaufläche vergrößert hat, sind wir bereit, mehr Kunden zu bedienen. Ich erwarte, dass es ein großes Produkt sein wird. In den Niederlanden ist die Papaya noch nicht einmal ein so großer Artikel, aber anderswo sehen wir, wie ihre Popularität enorm zunimmt. Zweifellos wird es mehr Wettbewerb geben, aber diesen Vorsprung nimmt uns keiner."

Für weitere Informationen:
Erzeugergroßmarkt Weyers GmbH
Venrayseweg 192
5928 RH Venlo - Niederlande
Tel: +31 77 306 86 24
RoelSurminski@weyersgmbh.de    
www.weyersgmbh.de    


Erscheinungsdatum:



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