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Ernte in Schleswig-Holstein beendet

'Speisekartoffelmarkt in Rheinland-Pfalz unter Druck'

Die saisonale Verbrauchernachfrage im Bundesland Rheinland-Pfalz bleibt verhalten. Der Speisekartoffelmarkt steht unter Druck. Übergebietliche Erzeugerregionen kämpfen mit Absatzproblemen. Der LEH versorgt sich zum Teil aus Regionalprogrammen. Zuschläge für Lagerware werden noch nicht gezahlt. Die Erzeugerpreise liegen weiterhin deutlich unter Vorjahresniveau.



Hessen: Kühle Witterung treibt Nachfrage nach oben
Mit den kühleren Außentemperaturen konnte sich die Nachfrage am Kartoffelmarkt etwas beleben. Jedoch macht sich der Einbruch der Gastronomie und anderer Großabnehmer deutlich bemerkbar. Aufgrund des umfangreichen Angebots können sich die Preise nur knapp behaupten. Immerhin wird weiterhin mit stabilen Preisen für die nächste Woche gerechnet.

Die Qualitäten einiger Partien sind eingeschränkt und zeigen nur eine begrenzte Haltbarkeit. Die Absortierung ist in diesen Fällen hoch. Stark betroffene Kartoffelpartien werden andere Verwendung zugeführt (Biogas, Fütterung).

Schleswig-Holstein: Einlagerung beendet
Nach dem Ende der Speisekartoffelernte hat der Angebotsdruck etwas nachgelassen. Die Nachfrage hat sich nach dem Ferienende und durch die kühlere Witterung etwas belebt. Die Impulse reichen jedoch nicht für eine Preiserholung im Großhandelsgeschäft aus. Obwohl die eingelagerte Ware vorerst vom Markt ist, ist ausreichend Angebot in provisorischen Lägern vorhanden. Dazu kommen Auslagerungen, wenn sich Qualitätsprobleme abzeichnen.

Überregional rechnet man mit hohen Absortierungen bei der kommenden Auslagerung. Für die Lagerware sollten sich Preisaufschläge durchsetzen lassen. Der Exporthandel zeigt sich noch ruhig, man rechnet jedoch in den kommenden Wochen mit einer Belebung der Nachfrage. Vereinzelt hält man eine erhöhte Nachfrage im LEH durch das erneute Aufleben der Corona-Diskussion, für möglich. Dies könnte jedoch auch die Nachfrage zum Beispiel nach Pommes-Ware verringern.

Niedersachsen: Kartoffelwirtschaft nach wie vor in der Krise
Mit der Schließung der Restaurants im Frühjahr, um die Verbreitung der Corona-Pandemie zu stoppen, blieben viele niedersächsische Landwirte auf ihren Kartoffeln sitzen. Gerade die Sorten, die in Kantinen, auf Volksfesten und bei Großveranstaltungen zu krossen Pommes verarbeitet werden und frittiert auf dem Teller landen, schaufelten die Bauern zuletzt zur Energiegewinnung in Biogasanlagen oder als Viehfutter in die Tröge, weiß NDR.

Da half es den Landwirten auch nicht viel, dass die Menschen mehr Frischkartoffeln kauften und sie selbst zubereiteten - laut Statistik bundesweit immerhin 15 Prozent mehr im ersten Halbjahr. "Aktuell bringt die neue Ernte ein weitaus größeres Angebot auf den Markt", meldete das Bundesamt für Statistik vor einigen Wochen. "So kam es im August 2020 im Vergleich zum August 2019 zu einem Preisrückgang um 45,4 Prozent."

Quelle: NDR / LWK-RLP / LLH / LKSH


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