Kartoffelpreise verglichen mit dem Vorjahresmonat um über 45% eingebrochen

Bauern bleiben wegen Corona auf ihren Kartoffeln sitzen

Es sieht schlecht aus für die Kartoffel in Zeiten von Corona. Wirklich schlecht. Laut aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts brachen die Kartoffelpreise in Deutschland im August 2020 verglichen mit dem Vorjahresmonat um mehr als 45 Prozent ein. Der Grund ist leicht erklärt.

Die Kartoffel-Krise kam unerwartet und ironischerweise in einem Jahr, in dem die Bauern in Deutschland die Anbauflächen für die Knollen ausgeweitet hatten. Jetzt gibt es einfach zu viele Kartoffeln und zu wenig Abnehmer. Zum einen war die neue Kartoffelernte ziemlich gut, außerdem gab es aufgrund der Corona-Maßnahmen einen geringeren Absatz an Pommes-Frites und Schälkartoffeln für die Gastronomie.

Sonja Koppitz und Max Spallek von Radio Eins sprachen darüber mit Olaf Feuerborn, Kartoffelbauer und Vorsitzender der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V.


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