Neue Konzepte für Verkostungen in Deutschland erarbeitet

Österreichische Agrarexporte im ersten Halbjahr 2020 besser als erwartet

Die vergangenen Monate waren für die landwirtschaftlichen Produzenten in Österreich sehr schwierig. Nun liegen die Export-Daten für das erste Halbjahr vor, sie zeigen ein positives Bild. So stiegen die agrarischen Exporte um 4% gegenüber dem Vergleichszeitraum 2019, die Importe legten um 1% zu. Ausfuhren im Wert von 6.329 Mio. Euro stehen Einfuhren von 6.334 Mio. Euro gegenüber. Die Handelsbilanz ist damit ausgeglichen wie noch nie. Im Handel mit Deutschland wurde Österreich sogar zum Nettoexporteur.

"Unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen weiteres Wachstum zu schaffen, ist eine enorme Leistung. Die Lebensmittelwirtschaft mit all ihren vor- und nachgelagerten Bereichen hat in den vergangenen Monaten ihre Stabilität und Krisenfestigkeit sowie ihre enorme gesamtwirtschaftliche Bedeutung eindrucksvoll bewiesen", so Michael Blass, Geschäftsführer der AMA-Marketing. Die Agrarexporte nahmen in den letzten sechs Monaten mehr als 9% an den gesamten Exporten Österreichs ein. Das ist ein absoluter Rekordwert.

Handel wird internationaler
Die Handelsbeziehungen im Agrarbereich werden internationaler. Deutschland liegt mit einem Anteil von 36% an den gesamten Agrarexporten nach wie vor an erster Stelle, danach folgt der EU-Raum. Der Anteil der europäischen Drittstaaten inklusive Russland ist gestiegen. Die Ausfuhren Richtung USA und Asien legten weiterhin zu, wenngleich auf niedrigerem Niveau. Im Ranking der wertmäßig stärksten agrarischen Exportwaren führen Milchprodukte, gefolgt von veredeltem Obst und Gemüse.

Neues POS-Konzept in Deutschland
Gerade weil große b2b-Messen wie die SIAL in Paris heuer Corona-bedingt nicht stattfinden können, setzt die AMA-Marketing zahlreiche Exportaktivitäten "below the line". Der Onlineauftritt unter www.ama.global wurde in den vergangenen Monaten komplett überarbeitet und trägt mit einem breiten Angebot an Informationen dazu bei, dass Lebensmittel aus dem "Land der Berge" auch ohne physischen Kontakt erlebbar sind. Diese Aufgabe galt es auch mit Blick auf die bisherigen Aktivitäten in deutschen Verbrauchermärkten zu meistern.

"Unsere POS-Maßnahmen setzten auf Verkostung und das persönliche Gespräch der Promotoren mit den Kunden. Wir arbeiten gerade an Ansätzen, die Information, Interaktion und Lust am Ausprobieren ohne physische Präsenz zu kombinieren, also an einem 'Silent Tasting'. Screens in den Supermärkten leiten eine individuelle Verkostung an. Unterstützt werden wir dabei von der renommierten Hamburger Agentur Brandmeyer", erläutert Blass.

Die Agentur untersuchte für die AMA auch die Corona-bedingte Veränderung des Einkaufsverhaltens am POS in Deutschland. "Die Menschen sehnen sich jetzt nach Sicherheit und Stabilität. Das gibt der Vermarktung unserer Lebensmittel kraftvollen Rückenwind."

Quelle: AMA


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