BLE-Marktbericht KW 40:

'Präsenz der spanischen und polnischen Paprikas dehnte sich augenscheinlich aus'

Die Präsenz der spanischen und polnischen Paprikas dehnte sich augenscheinlich aus. Da diese deutlich günstiger als die niederländischen Partien waren, gestaltete sich ihr Umschlag ziemlich flott. In Berlin ließen die Produkte aus Polen hinsichtlich ihrer Qualität jedoch ein paar Wünsche offen. Die Wichtigkeit der niederländischen Artikel begrenzte sich generell.

Wegen der verschärften Konkurrenzsituation konnten die Verkäufer ihre Forderungen trotzdem nicht durchgängig aufrechterhalten. Selbst eingeschränkte Anlieferungen aus den Niederlanden änderten daran nichts. In Hamburg beschleunigte sich dank der gewährten Verbilligungen zumindest die anschließende Abwicklung. Die Notierungen der türkischen Importe verharrten oftmals auf ihrem bisherigen Niveau. Gelbe und rote Spitzpaprika aus Ungarn trafen bloß in München ein. Wenige belgische und sehr teure inländische Erzeugnisse rundeten das Angebot in einem geringen Umfang ab. 

Äpfel
Die Kunden konnten auf ein aufgefächertes Sortiment zugreifen, in dem einheimische Offerten die Basis bildete. Insgesamt tendierten die Bewertungen etwas abwärts, da die Verfügbarkeit für das Interesse zu üppig ausfiel.

Birnen
In der Regel stimmte man die Versorgung genügend auf die Unterbringungsmöglichkeiten ab. Die Qualität überzeugte und bei einer angestiegenen Nachfrage blieben die Bewertungen häufig konstant.

Tafeltrauben
Italienische Abladungen dominierten: Hervorragend ausgefärbte und in Spezialaufmachungen präsentierte Italia verteuerten sich punktuell. Griechische Thompson Seedless und Crimson Seedless tauchten bloß in überschaubaren Mengen auf.

Pflaumen
Die Saison endet allmählich: Angebot und Nachfrage schränkten sich ein. Hauszwetschgen und Presenta aus dem Inland sowie Stanley aus der Republik Moldau herrschten dabei vor.

Zitronen
Aus Spanien stammten Verna, Verdelli sowie neuerntige Primofiori. Südafrikanische Eureka verteuerten sich punktuell zum Wochenende hin.

Bananen
Zum einen war der Zufluss aus den Reifereien recht gut auf die nicht gerade überschwänglichen Unterbringungsmöglichkeiten abgestimmt. Da weder ein Verkaufsdruck noch eine Angebotsbegrenzung vorlagen, brauchten die Vertreiber ihre Forderungen nicht zu modifizieren.

Blumenkohl
Inländische Offerten dominierten, belgische spielten nur eine kleine Rolle. Die Verfügbarkeit verminderte sich. Die Nachfrage zog hingegen an. Als Quintessenz kletterten die Notierungen aufwärts.

Salat
Die Geschäfte verliefen generell in ruhigen Bahnen. Die Versorgung hatte sich zwar eingeschränkt, sie genügte jedoch, um den Bedarf vollumfänglich zu decken.

Gurken
Wegen der massiven Zugänge günstiger spanischer Produkte mussten die Händler bei den mitteleuropäischen Chargen Verbilligungen gewähren, wenn sie Bestände vermeiden wollten.

Tomaten
Die Niederlande und Belgien dominierten das Geschehen. Deutschland komplettierte die Geschäfte ebenso wie Italien. Die Verfügbarkeit begrenzte sich insgesamt.

Quelle: BLE


Erscheinungsdatum:



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