Wiener Gemüsegärnter Karl Kasehs jr. zum aktuellen Gurkenmarkt

"Nachfrage in der Gastronomie scheint sich derzeit zu erholen"

Im nahen Umkreis der österreichischen Hauptstadt Wien werden seit jeher tonnenweise Salate und Gemüse für den einheimischen Markt erzeugt. Auch der Familienname Kasehs ist im regionalen Gemüsebau fest etabliert: "80 Prozent meiner Familie widmet sich der Gemüseproduktion", lächelt Karl Kasehs jr., der sich selbst auf die Gurkenerzeugung spezialisiert hat. "Glücklicherweise hat sich die Corona-Krise nicht allzu sehr auf den Gurkenmarkt ausgewirkt", blickt er auf die vergangenen, bewegten Monate zurück.


Einblick in die Gurkenproduktion der Familie Kasehs.

Die regional angebauten Salat- und Minigurken der Familie Kasehs werden entweder an die Gastronomie oder den LEH geliefert. "Da wir beide Absatzbereiche bedienen, haben wir keine große Umsatzeinbußen gelitten. Während die Gastronomie einen rückgängigen Absatz verzeichnete, gab es im LEH hingegen eine vermehrte Nachfrage."

Karl jun., Monika & Karl Kasehs bauen auf insgesamt 2 ha Gurken an. Ein wesentlicher Teil der Erträge (etwa 2 Mio. Stück pro Jahr) geht an Lidl Österreich oder Metro. 

Erholung der Gastronomie
Mittlerweile sei die Ruhe am Gemüsemarkt wieder eingekehrt, stellt der Erzeuger fest. "Die Gastronomie scheint sich derzeit wieder zu erholen. Wir beliefern Metro-Filialen in mehreren Regionen und nur in den Großstädten bleibt der Absatz verhältnismäßig etwas zurück", skizziert Kasehs jr. 

Erntefenster dauert bis KW 45
Das Hauptaugenmerk in der Produktion liegt auf die Salatgurken. "Es gibt bei uns jedes Jahr mehrere Erntewellen. Der erste Satz wird zwischen KW 2 und 4 angepflanzt, etwa in der KW 45 sind die letzten Partien erntereif."

Eine feste Hochsaison gebe es laut Kasehs hingegen nicht: "Wir sind trotz der Gewächshausproduktion sehr vom Wetter abhängig und die Hochsaison ist daher von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Dieses Jahr hat es beispielsweise im April und Mai die meisten Mengen gegeben, danach sind die Erträge etwas zurückgegangen. Der letzte Satz ist bereits ausgepflanzt und wird spätestens bis zum Monatsende geerntet."

Das Traditionsunternehmen Kasehs testet - entsprechend der gesellschaftlichen Diskussion - einige mögliche Alternativen für die bisherige plastik Gurkenverpackung. Darüber hinaus ist man neulich komplett auf biologische Pflanzschutzmittel umgestiegen. 

Erneute Wertschätzung für regionale Erzeugnisse
Insgesamt liegt das regionale Fruchtgemüse offensichtlich im Trend: "Der Konsument sucht vermehrt nach einheimischen Waren. Ich sehe im Zuge der Corona-Pandemie auch eine höhere Wertschätzung für regionale Erzeugnisse", heißt es abschließend. 

Weitere Informationen:
Kasehs Gurken
Karl Kasehs jun
A-1110 Wien, Hörtengasse 21
Telefon: +43 664 916 58 12
E- Mail: office.kasehs@gartenbau.co.at  
https://www.kasehs-gurken.at/  


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