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In der Ferrara Region startet die Ernte zehn Tage früher, die Mengen fallen kleiner aus

Die Abate Birnen Ernte hat begonnen

Einige Unternehmen in der Region Ferrara haben mit der Ernte von Abate Birnen begonnen. Damit geht es deutlich früher los als in den vorherigen Jahren. Das hat Allison Menegatti bestätigt. Sie arbeitet in im Unternehmen ihres Partners in Voghiera.

"Von der Qualität her ist es eines der besten Jahre für Abate", sagte Allison Menegatti. "Die Früchte haben eine wunderschöne Farbe und eine gute Größe. Leider hatte der Frost Folgen für einige Farmen, manche von ihnen haben dadurch 40 Prozent ihrer Ernte verloren. Die Blüten wurden durch den Frost zerstört und hinzu kommt Alternariasis, ein Schimmelpilz, der auch Rapsschwärze genannt wird. Viele Unternehmen sind davon betroffen."

 Allison Menegatti während des ersten Erntetages (08/24/2020)

Geht man nach der Anzahl der Blüten diesen Frühling, so wird der Ertrag voraussichtlich bei 20 bis 25 Tonnen pro Hektar liegen. "Die Ausnahme bilden junge Bäume, da sie noch eine begrenzte Produktivität haben. Ich arbeite in dem Unternehmen, das meinem Partner gehört. Die Firma hat ihren Sitz in Voghiera. Wir sind von 5,5 Hektar auf nur drei Hektar zurückgegangen. Dieses Jahr beginnt die Ernte mindestens zehn Tage früher. Nach der Penetrometer Analyse am 24. August 2020, haben wir durchschnittlich sechs Punkte oder sogar weniger feststellen können. Wir verkaufen unsere Produkte an lokale Händler."

In den vergangenen Saisons war die absetzbare Bruttoproduktion nicht gerade zufriedenstellend. "Um das Einkommen der Bauern zu verbessern, wäre es meiner Meinung nach notwendig, wieder eine gesunde Beziehung zwischen der Produktion und dem Handelssektor aufzubauen. Dabei sollten vielleicht sogar externe Kontrollen durchgeführt werden, um so für Gerechtigkeit zu sorgen. Die Managementkosten von Verbänden sind zu hoch und das geht vor allem zu Lasten der Bauern. Außerdem ist es höchste Zeit, dass sich Agrarwissenschaftler und Phytopathologen zusammensetzen, um zusammen über die Gegenwart und Zukunft der Industrie zu diskutieren, gerade was die phytosanitären Angelegenheiten angeht."

Allison sagte abschließend: "Es wäre meiner Meinung nach interessant, wenn es Zuschüsse geben würde für Verluste, die durch phytosanitäre Probleme erlitten werden. So könnten Unternehmen unterstützt werden. Letzten Endes glaube ich, dass es eine große Hilfe wäre, wenn es eine Möglichkeit gäbe, das Einkommen zu sichern."


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