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Enrique Pedros (Früchte Pedros) zur diesjährigen Steinobstkampagne

"Spanische Steinobstsaison wird in 2-3 Wochen auslaufen"

Die Versorgung mit spanischen Steinfrüchten wird demnächst zu Ende gehen. Noch sei das komplette Spektrum aus spanischem Anbau zu haben, in 2 bis 3 Wochen müsse man aber mit den letzten Partien rechnen, prognostiziert Enrique Pedros, Inhaber der Früchte Pedros GmbH am Nürnberger Großmarkt. Er zieht eine durchwachsene Endbilanz zur diesjährigen Saison.

"Französische Aprikosen gehen bereits zur Neige, auch bei den spanischen Steinfrüchten - etwa Pfirschen, Nektarinen und Paraguayos - wird das zu vermarktende Angebot langsam knapper. Spätestens Mitte September werden die letzten Ankünfte an Steinfrüchten bei uns eintreffen, während wir üblicherweise bis in den Oktober hinein welche anbieten können", schildert Pedros die heutige Marktlage.


Paraguayos (l) und Nektarinen aus spanischem Anbau.

Knappes Angebot seit Anfang der Saison
Es habe laut Pedros vom Anfang an ein knappes Angebot aus den beiden Anbauländern Spanien und Frankreich gegeben. Nichtsdestotrotz sei von Engpässen während der Kampagne wohl keine Rede gewesen. "Es gab eine kontinuierliche Zufuhr, allerdings deutlich weniger als üblich. Wegen dem Hagel und Starkregen im Frühjahr verzeichneten die Verladungen auch entsprechende Qualitätseinbußen." Dies habe sich dann wiederum auf die Preissituation ausgewirkt. "Die Notierungen waren kontinuierlich hoch, schätzungsweise um 15-20 Prozent über dem Vorjahresniveau."


Links: Französische Aprikosen sind dieses Jahr bereits ausgelaufen
Rechts: Pfirsiche der spanischen Hausmarke “Fruits de Ponent” 

Positiver Trend bei Paraguayos, Marktanteil Platterinas stagniert
Langfristig seien ebenfalls ein paar interessante Trends am Steinobstmarkt zu beobachten. Pedros: "Paraguayos scheinen sich zum festen Bestandteil der Steinobstpalette entwickelt zu haben. Platterinas lagen einige Jahre im Trend, man sieht sie aktuell hingegen wieder seltener."

Die spanischen Chargen herrschen bei den Steinfrüchten offensichtlich vor, beobachtet Pedros. "Vor allem im süddeutschen Raum spielen andere Herkünfte eher eine untergeordnete Rolle. Frankreich ist heutzutage nur noch bei den Aprikosen ein bedeutender Player. Zudem gibt es in Spanien eine allmähliche Verfrühung der Saison. Durch den Anbau in Südspanien sind die ersten Chargen um drei Wochen früher als vor 10 Jahren zu haben."


Inhaber Enrique Pedros beim Großmarktbesuch von FreshPlaza im Februar 2019.

Früher Saisonauftakt bei spanischen Zitrusfrüchten
Direkt im Anschluss zu den letzten Steinfrüchten werden die ersten Zitrusfrüchte aus europäischem Anbau erwartet. "Bis Mitte September erwarten wir die ersten Mandarinen aus Spanien, etwa Satsumas und Marisol. Wir bleiben jedoch aus den ersten Auskünften raus, weil die Qualität der Frühsorten oftmals nicht überzeugt." Parallel dazu wird bis in den Oktober hinein Übersee-Ware aus Südafrika und Argentinien gehandelt. 

Weitere Informationen:
Enrique Pedros GmbH Nürnberg
Enrique Pedros 
Leyher Str. 107
Großmarkt Nürnberg Stand 41- 44
Tel. 0911/3148 40 u. 931995-0 
Fax 313716
info@fruechte-pedros.de 
www.fruechte-pedros.de 


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