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Um die Hälfte weniger bayerische Kirschen als im Vorjahr

Experten erwarten deutliche Einbußen

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wird sich die Kirschenernte 2020 nach ersten Schätzungen aus der Ernte- und Betriebsberichterstattung auf lediglich rund 17 800 Dezitonnen belaufen, das sind 53 Prozent weniger als im Vorjahr. Spätfrost im Mai sorgte teilweise für Erntetotalausfälle. Das genaue Ausmaß der Schäden wird erst am Ende der Erntesaison feststehen. Die durchschnittlichen Hektarerträge von Süßkirschen liegen voraussicht-lich bei 27,0 Dezitonnen, die von Sauerkirschen bei 40,4 Dezitonnen. Beides liegt deutlich unter dem langjährigen Mittelwert.

Aufgrund des Spätfrostes im Mai erwarten die bayerischen Marktobstbauern nach einer ersten Schätzung 2020 eine Kirschenernte von rund 17 800 Dezitonnen, das ist ein Minus von 53 Prozent (minus 20 400 Dezitonnen) gegenüber dem Vorjahr. Die Ernteschätzer berichten von allgemein unterdurchschnittlichen Erträgen und zum Teil auch Totalausfällen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wird nach den Meldungen der Obstberichterstatter die Erntemenge sowohl bei Süßkirschen mit rund 15 200 Dezitonnen als auch bei Sauerkirschen mit rund 2500 Dezitonnen voraussichtlich sehr gering ausfallen. Im Vergleich zum Vorjahr wären dies Ernteeinbußen von 55 Prozent (minus 18 600 Dezitonnen) bei Süßkirschen und von 40,7 Prozent (minus 1700 Dezitonnen) bei Sauerkirschen.

Nach den ersten Annahmen liegt der durchschnittliche Hektarertrag von Süßkirschen bei 27,0 Dezitonnen, der Ertrag von Sauerkirschen bei 40,4 Dezitonnen. Im Vergleich der Mittelwerte der letzten sechs Jahre sind das sowohl bei Süßkirschen (54,8 Dezitonnen) als auch bei Sauerkirschen (64,2 Dezitonnen) sehr niedrige Werte.

Die erste Schätzung liefert Näherungswerte zur bayerischen Kirschenernte 2020. Eine zweite Schätzung für Süß- und Sauerkirschen liegt im August 2020 bzw. das endgültige Ergebnis im September 2020 vor. Das genaue Ausmaß der Frostschäden wird erst am Ende der Erntesaison feststehen.

Quelle: Bayerisches Landesamt für Statistik 


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