Seit nun gut 22 Jahren züchtet Holger Willemsen auf dem eigenen Hof in Adelhorn Biopilze heran. In den ersten sieben Jahren der Pilzzucht boomte das Geschäft mit dem kostbaren Lebensmittel. Zu Spitzenzeiten hatte Willemsen sieben Mitarbeiter auf dem Hof. Schnell machte sich allerdings Konkurrenz im Vertriebsgebiet breit, sodass die Nachfrage zurück ging, berichtet die Kreiszeitung.
Heute erntet Willemsen auf den rund 500 Quadratmetern etwa 300 Kilo unterschiedlichster Speisepilze in der Woche per Hand. Da die Pilze etagenmäßig gestapelt werden können, sei die Zuchtfläche bis zu fünf Mal so hoch.
Neben dem bekannten Shiitake Pilz, der vorwiegend in der japanischen Küche vorkommt, verkauft der Hof auch verschieden Seitlingarten, wie den Kräuter-, Austern-, Rosen-, oder auch den Zitronenseitling. Besonders beliebt als Alternative zum Fleisch sei der Igelstachelbart, oder auch Affenkopfpilz, da sein festes Fleisch auch vom Geschmack her an Hühnchen erinnere. Durch die Corona-Krise habe der Bio-Pilzhof kaum Einbuße gehabt, sagt Willemsen.
Weitere Informationen:
www.biopilzzucht-adelhorn.de