Dick Troost, BioTropic

"Gute Nachfrage in Europa nach Bio-Kernobst aus Übersee"

Die Übersee Kernobstsaison ist bei BioTropic in vollem Gange. Die Corona-Krise hat für den Bio-Importeur aus Bleiswijk bisher keine größeren Auswirkungen gehabt. "Nur das Angebot aus den Erzeugerländern war ein vorübergehender limitierender Faktor, aber es war nicht wirklich ruhig. Die Nachfrage ist gut", sagt Verkaufsleiter Dick Troost.

Die ersten argentinischen Williamsbirnen kamen Ende Februar bei Bio Tropic an. Das Unternehmen vertreibt nun die späteren Sorten wie Packham, Abate Fetel und D'Anjou. "Die Preise für Anjou und Packham sind auf einem guten Niveau und für die Abate Fetel sogar noch etwas höher. Der Absatz läuft reibungslos. Ich gehe davon aus, dass wir in etwa vier Wochen recht leer sein werden", sagt Dick. "Alles in allem sind die Verkäufe viel besser als im letzten Jahr, was eine ziemlich dramatische Saison war."

Die ersten argentinischen Gala-Äpfel trafen Mitte April ein. "Der Verkauf begann etwas zurückhaltend, auch wegen der Präsenz europäischer Äpfel, aber seit etwa vier Wochen steigt die Nachfrage rapide an, jetzt, da Europa fast leer ist. Die Preise für die Gala sind bereits gut, vor allem im Vergleich zum letzten Jahr, die Preise für Braeburn und Crisp Pink liegen sogar noch darüber", sagt Dick. Er geht davon aus, dass er die Saison für die Äpfel aus Übersee bis August verlängern wird. "Darüber hinaus wird jetzt mehr Aufmerksamkeit auf die neuseeländischen Bio-Äpfel gelegt. Zunächst mit Gala und Braeburn und später auch mit Crisp Pink."

Ein zunehmender Trend, der nach Angaben des Importeurs seit Jahren anhält, besteht darin, dass Einzel- und Großhändler in den meisten Ländern solange wie möglich mit lokalen Produkten arbeiten. "Einige wenige Supermärkte boykottieren sogar Bio-Obst aus Übersee und entscheiden sich dafür, um, wenn es nicht einheimisch ist, dieses Produkt dann nicht in den Regalen zu haben. Hinzu kommt, dass in vielen europäischen Ländern die Anbauflächen für Bio-Äpfel und -Birnen vergrößert werden, was das Zeitfenster für Übersee-Lieferanten verkürzt."

"Auf der anderen Seite steigt die Nachfrage nach Bio-Äpfeln und -Birnen weiter an, und wir dürfen nicht vergessen, dass sich die klimatischen Bedingungen erheblich verändern, was größere Auswirkungen auf alle Erzeugerländer und damit auf den Handel haben wird. Auf lange Sicht werden wir uns also immer gegenseitig brauchen. Wenigstens wird es nicht langweilig!"

Für weitere Informationen:
Dick Troost
BioTropic
dtt@biotropic.com
www.biotropic.com


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