Spargeldirektvermarktung boomt

"Die Bauern machen in ihren Hofläden das Geschäft ihres Lebens"

Der Spargel war in den letzten Wochen das Sorgenkind des deutschen Obst- und Gemüsesektors. Man hatte Bedenken, ob genug Erntehelfer zur Verfügung stehen würden um das Edelgemüse vom Feld zu holen. Ende der letzten Woche ging es nun richtig los mit der Ernte - bisher sieht es gut aus am Markt, kommentiert ein Beobachter.

"Die Bauern machen in ihren Hofläden das Geschäft ihres Lebens. Spargel 28+ kostet um die 13€, beste Qualität in der Spitze bis 25€/kg", heißt es. Es gebe derzeit nur wenig Spargel am Großmarkt, und die Mengen die verfügbar sein, seien schnell ausverkauft. "Das ist kein Wunder, da sich die Direktvermarktung derzeit als wesentlich lukrativer beweist."

Das gute Wetter der letzten Tage hatte sicherlich seinen Einfluss auf die Marktsituation. Es sind nun größere Mengen verfügbar und die Preise sinken langsam wieder. "Qualitativ scheint die Ware sehr gut zu sein."

Eine langfristige Tendenz sei noch nicht absehbar, dafür gebe es zu viele Faktoren: "Die Einreise einer gewissen Anzahl von Erntehelfern ist zwar inzwischen geregelt, aber ob das ausreicht bleibt abzuwarten. Die Corona-Krise ist ein zusätzlicher Aspekt, der die Saison beeinflusst, sowohl in Bezug auf die Ernte, als auch auf den Absatz. Wir werden erst im Juni wirklich sagen können wie es gelaufen ist."


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