Spanische Tomatenexporte sinken weiter

Die spanischen Tomatenexporte fallen seit 2013 kontinuierlich. Tatsächlich sind sie im Vergleich zum Vorjahr in 2019 sogar um 25,26% gesunken. Laut Daten des Estacom Statistikbüros (Icex-Tax Agency) haben die Deutschen 2019 8,59% weniger Tomaten gekauft  als noch 2018 und 15,3% weniger als 2013. Die Verkäufe nach Frankreich sind im Vergleich zu 2018 um 11,46% gesunken und im Vergleich zu 2013 um 31,78%. Das gleiche gilt für die Tomatenverkaufszahlen aus Großbritannien: diese sind im Vergleich zum Vorjahr um 8,6% und im Vergleich zu 2013 um 33,56% zurückgegangen. Im vergangenen Jahr haben die Niederlande 17,81% weniger importiert als noch 2018 und 37,69% weniger als 2013.

2019 hat Spanien 767,37 Millionen Kilo Tomaten exportiert, das sind 45,84 Millionen Kilo weniger als och 2018. Der Preis ist mit durchschnittlich 1,20 Euro pro Kilo 5,17% höher als im Vorjahr.

2019 sind die Preise von 1,142 Euro pro Kilo auf 1,201 Euro pro Kilo gestiegen. Damit lag der Gesamtwert der spanischen Tomatenexporte in dem Jahr bei 928,677 Millionen Euro. 

Deutschland hat nicht nur die größten Mengen gekauft, sondern auch 1,364 Euro pro Kilo dafür gezahlt. Das sind 13,57% mehr als die durchschnittlichen und besten Preise der fünf größten Käufer.

Länder
Deutschland hat 179,29 Millionen Kilo spanische Tomaten gekauft, das sind 23,36% der spanischen Exporte in 2019. Insgesamt haben die Deutschen dafür 244,6 Millionen Euro gezahlt und im Schnitt 1,364 Euro pro Kilo.

Darauf folgte Frankreich mit 112,56 Millionen Kilo im Wert von 121,89 Millionen Euro und einem durchschnittlichen Preis von 1,083 Euro pro Kilo.

Großbritannien ist der drittgrößte Käufer. Im vergangenen Jahr haben die Briten insgesamt 102,5 Millionen Kilo für 116,97 Millionen Euro gekauft. Der Durchschnittspreis lag dabei bei 1,141 Euro pro Kilo.

Danach kamen die Niederlande mit 84,57 Millionen Kilo im Wert von 97,7 Millionen Euro und einem Durchschnittspreis von 1,155 Euro pro Kilo. Im letzten Jahr haben 161 Unternehmen Tomaten an die Niederlande verkauft. 

Der fünftgrößte Kunde war Polen mit 65,92 Millionen Kilo im Wert von 68,38 Millionen Euro und einem Durchschnittspreis von 1,037 Euro pro Kilo. 

Quelle: hortoinfo.es 


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