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Menno van Breemen und Leo van der Giesen von Aartsen

"Australische Trauben und Kernobst aus Neuseeland sind in Asien sehr beliebt"

Mit der australischen Marke Grandezza und der neuseeländischen Marke Okuku punktet Aartsen auf dem europäischen und asiatischen Markt. Menno van Breemen von Aartsen Asia und Leo van der Giesen vom Benelux-Büro sprechen über die Bedeutung dieser Marken.

Was sind die Hauptprodukte, die sie unter Grandezza und Okuku führen?
Leo: Zunächst einmal passen Grandezza und Okuku nahtlos in die Strategie von Aartsen, die besten Partner mit den besten Produkten unter diesen beiden Hausmarken zu vermarkten, dies gilt sowohl für Europa als auch für Asien. Die wichtigsten Produkte für Europa sind Royal Gala und Breaburn Äpfel aus Neuseeland unter der Okuku.
Menno: In Asien sind es momentan die Apfelsorten Royal Gala, Fuji und Granny unter Okuku stehen, die ihren Weg von Neuseeland in den Fernen Osten finden. In Australien haben wir vor drei Jahren damit begonnen, die besten Trauben von unseren Partnern unter Grandezza zu ernten. Die 'Orange Box' hat in den meisten Ländern Asiens einen sehr guten Ruf. Sie ist wirklich eine der führenden Marken auf dem Markt in China. Unsere Partner in Australien haben ebenfalls hart dafür gearbeitet. Sie streben nach höchster Qualität als Standard. Neben Grandezza haben wir seit zwei Jahren auch Trauben unter Okuku in Australien. Auch hier liegt die Erwartungsgrenze hoch, und wir hoffen, die gleiche Spitzenposition auf dem Markt zu erreichen!

Wie wichtig sind die neuseeländischen und australischen Produkte für Ihren Handel? Gehen diese hauptsächlich nach Asien oder sind sie auch für den Verkauf in den Beneluxländern wichtig?
Menno: Für Aartsen Asia sind Äpfel und Birnen eines der am schnellsten wachsenden Produkte. Wenn wir uns das Herkunftsland ansehen, so steht Neuseeland in Asien auf Platz 1, und wir sehen in allen Ländern, in denen wir einen Vertrieb haben, viele Wachstumschancen. Die Trauben aus Australien sind in Asien sehr beliebt. Mit großen Mengen haben wir eine sehr starke Position auf dem Markt.
Leo: In Europa setzen wir auf Neuseeland. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Äpfel und Birnen. Neuseeland liefert nach wie vor die besten Äpfel und Birnen der Welt. Australien ist hier nur selten auf dem Markt zu sehen. Pink Lady ist ein schönes Beispiel dafür, aber das ist natürlich auch ein Spitzenprodukt.

Beide Länder haben mit Trockenzeiten zu kämpfen. Wie groß sind die Auswirkungen auf Ertrag und Preis?
Leo: 
Was Europa betrifft, so spielt dies bei Äpfeln und Birnen viel weniger eine Rolle, ob sie aus Neuseeland stammen. Unser Partner befindet sich auf der Südinsel, wo man jetzt mit der Verpackung von Cox und Royal Gala begonnen hat. Bis zum ersten Breaburn dauert es derzeit noch drei Wochen. Klimatologisch gesehen gab es dort keine Probleme, es gibt genug Wasser, und vom Format her erreichen sie eine Größe von 100, das ist schön.
Menno: Was Äpfel und Birnen betrifft, so gilt aus Neuseeland das Gleichte auch für uns. Was die Trauben aus Australien betrifft, so hatte das wohl einen großen Einfluss, denn die Produktionskosten sind viel höher, weil der Preis für Wasser enorm gestiegen ist. Die Temperaturen waren im Januar extrem hoch, so dass viel Wasser zu einem hohen Preis benötigt wurde! Die Preise auf dem Markt werden unterschiedlich sein, aber auf der Grundlage von Qualität. Die Investition in genügend Wasser wird sich in einer besseren Qualität im Vergleich zu anderen Produkten und damit in einem besseren Preis niederschlagen.

Wird es mehr Konkurrenz aus Südamerika für Obstimporte aus Asien geben?
Menno: Mitte Januar bekamen wir die ersten Trauben aus Australien und sie kamen auf einen Markt an mit Konkurrenz aus Südafrika, Indien, Peru und Chile. Es gibt Platz für jede Herkunft, obwohl es logisch ist, dass das Volumen den Preis beeinflusst. Wir sehen, wie Peru und Südafrika in Asien langsam vom Markt verschwinden, aber Chile wird mit genug anwesend bleiben. Es ist auch interessant zu sehen, wohin das Obst in diesem Stadium mit dem Corona-Virus überall hingeht. Wir sind alle in Alarmbereitschaft, um unseren Partnern den bestmöglichen Service zu bieten.

Inwieweit behindert das Coronavirus den Handel, jetzt da die Apfel-, Kiwi- und Zwiebelsaison losgeht?
Leo: 
Es hat bisher noch keinen direkten Einfluss auf unseren Importhandel in den Beneluxländern, die Warenströme gehen weiter wie gewohnt.
Menno: In Asien erleben wir seit Januar die Folgen, und wir versuchen, sowohl intern als auch extern so gut wie möglich damit umzugehen. Aber wir sind auf das vorbereitet, was kommen kann, und wir nehmen es sicherlich sehr ernst! Intern in der Organisation, sowohl in den Benelux-Staaten als auch in Asien, ergreifen wir natürlich Maßnahmen, um uns so gut wie möglich zu retten. Dabei tun wir auch hier alles, was wir können, um unseren Partnern auf der ganzen Welt den bestmöglichen Service zu bieten.

Für weitere Informationen:
Leo van der Giessen
Aartsen
Tel: +31 (0)76 - 52 48 166
leo.van.der.giesen@aartsen.com   

Menno van Breemen
Aartsen Asia Ltd.
T: +852 37 05 55 07
M: +852 93 19 80 78 
menno.van.breemen@aartsen.com    


Erscheinungsdatum:
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