Asaja, COAG und UPA kündigen neue Proteste in ganz Spanien an

Die spanischen Landwirtschaftsorganisationen Asaja, COAG und UPA haben eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie eine Reihe von Demonstrationen in ganz Spanien ankündigen. Um die Zukunft der Landwirte und Viehzüchter zu sichern, wollen sie ein klares Signal an die verschiedenen Behörden und andere Akteure in der Agrar- und Nahrungsmittelkette senden. Die ersten Proteste sind für die letzte Januarwoche geplant.

"Praktisch alle Landwirte und Bauern leiden unter der Krise der niedrigen Preise. Dieses Ungleichgewicht in der Kette ist katastrophal für tausende Familien in ganz Spanien, die sich der Nahrungsmittelproduktion verschrieben haben", sagten sie.

Die Ankündigung von Kürzungen bei der Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union, die Reduzierung der landwirtschaftlichen Einkommen oder die Handelsbarrieren für Exporte werden ebenfalls erwähnt. "Es gibt viele Gründe für den Protest", sagen die landwirtschaftlichen Organisationen.

Brief an Präsident Pedro Sánchez mit der Bitte, das Landwirtschaftsministerium möge die ländliche Entwicklung behalten
Asaja, COAG und UPA haben einen Brief an den neu gewählten Präsidenten Pedro Sánchez gesandt und ihn gebeten, die ländliche Entwicklung unter der Verantwortung des Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung (MAPA) fortzusetzen.

Am 16. Januar äußerten die Organisationen ihre Besorgnis über den Königlichen Erlass 2/2020 vom 12. Januar über die Umstrukturierung der Ministerien, aus dem hervorging, dass das Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung für die Umsetzung der Politik in den Bereichen Gartenbau, Tierzucht, Fischerei, Lebensmittelindustrie und Lebensmittelsicherheit zuständig sein wird.

Die Organisationen hoben hervor, dass die ländliche Entwicklung nicht mehr in die Zuständigkeit des Ministeriums fällt, obwohl sie ein wesentlicher Bestandteil der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ist.

Die Organisationen sagten auch, dass diese Realität "in den laufenden Verhandlungen über den zukünftigen europäischen mehrjährigen Finanzrahmen sehr deutlich geworden ist. Spanien und andere Länder der Europäischen Union wollen ein solides und ehrgeiziges Budget, um eine starke und mächtige GAP zu garantieren, die den neuen Anforderungen der Gesellschaft und den übernommenen internationalen Verpflichtungen gerecht wird."

Quelle: efeagro.com 


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