Witte Schälbetrieb setzt auf Anbau und Verarbeitung an einem Standort

"Halbierte und geviertelte Kartoffeln machen bis zu 90% unseres Umsatzes aus"

Im Zeitalter des Personalmangels und erhöhter Kundenbedürfnisse sind hochwertige Convenience-Produkte immer mehr gefragt. Die Erzeugnisse sollen womöglich aus regionalem Anbau bezogen, schonend verarbeitet und innerhalb kürzester Zeit ausgeliefert werden. Genau diese kurze, regional geprägte Lieferkette ist seit etwa 13 Jahres das Markenzeichen des norddeutschen Unternehmens Witte. Der Schälbetrieb setzt zu 100 Prozent auf die Verarbeitung der Eigenproduktion, verwertet die Knollen am gleichen Standort und fährt sie innerhalb der Region zu den unterschiedlichsten Großabnehmern.

Rechts: Florian Witte ist der Firmeninhaber des Unternehmen: Er setzt das ganze Jahr über auf Sortenreinheit bei den Schälkartoffeln. Die Rohware wird von seinem Schwager, dem benachbarten Erzeugerbetrieb Richters bezogen.  


Vor knapp 13 Jahren wurde der heutige Schälbetrieb von Florian Witte gegründet und seither hat man die Umschlagsmenge sowie die Kundschaft nach und nach ausbauen können. Die Geschäftsaktivitäten fallen auf zwei Standbeine zurück: Erstens bedienen wir Anbieter am Hamburger Großmarkt sowie verschiedene Cash und Carry-Märkte. Zudem liefern wir unsere Ware an Großküchen aller Art, ob Schul- und Betriebskantinen oder KiTa-Verpflegung“, schildert Witte. Obwohl in der Vorweihnachtszeit keine große Absatzsteigerung zu verzeichnen sei, zeigt der Inhaber sich zufrieden. „Allgemein ist der Herbst und Winter eine gute Zeit für uns, weil dann eben Kartoffeln oft als Beilage zu Wild- und Fleischgerichten genutzt werden.“

Anbau und Verarbeitung am gleichen Standort
Die Unternehmensstruktur der Firma ist recht einzigartig, denn die Rohstoffe werden ausschließlich vom benachbarten Kartoffelhof Richters bezogen. Der Anbau sowie die Verwertung der regionalen Knollen geschieht somit tatsächlich an einem geteilten Standort. „Die Hauptsorte die wir liefern ist die Belana, welche bestens für die Frischverarbeitung geeignet ist. Wir sind momentan in der Lage dem Markt 12 Monate im Jahr mit hochwertigen, regionalen Kartoffeln bedienen, auch im Frühkartoffelbereich“, so Witte.


Die frischen Kartoffelprodukte werden in entsprechenden Vakuumbeuteln von 5 oder 10 kg ausgeliefert. Momentan arbeitet man an kleineren Verpackungen für den LEH, welche noch in Bearbeitung sind.

Weitere Ausschöpfung der bestehenden Kapazitäten
Die Schälkartoffeln sind letzten Endes in verschiedensten Variationen im Handel zu haben – ob ganz, halbiert, geviertelt, in Scheiben oder Würfeln. Wichtig sei vor allem dass die Qualität der Knollen die vollständige Lieferkette hindurch durch entsprechender Anbau-, Lager- und Kühlungskapazitäten gleich bleibt. „Normalerweise wird unser Produkt zu 90 Prozent halbiert oder geviertelt geliefert, damit die Kartoffeln sofort auf dem Teller serviert werden können. Außer diesem Standardsortiment bieten wir mehrere Sonderschnitte, bei denen ein kleiner Preisaufschlag genommen werden kann.“


Impressionen aus der Schälanlage

Alles in allem glaubt der engagierte Spezialist ans weitere Potenzial der Kartoffelverwertung. „Diese Fertigprodukte werden ganz klar immer mehr gefragt. Wir haben uns so aufgestellt, dass wir in unserem Metier – dem reinen Schälen von Kartoffeln – die bestehenden Kapazitäten weiter ausbauen können. Für die nächsten Jahren haben wir uns zur Aufgabe gestellt dieses Potenzial nach oben auszunutzen und uns weiter zu spezialisieren“, heißt es abschließend.

Weitere Informationen:
Witte Schälbetrieb
Inh. Florian Witte
Lünenspecken 5
21717 Fredenbeck-Wedel
Tel. 04164 877990
Fax 04164 877991
info@witte-schaelbetrieb.de  
www.witte-schaelbetrieb.de  

 


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