Marktbericht Österreich KW 50/2019:

'Kartoffelmarkt wartet auf Impulse, ruhige Inlandsnachfrage bei Zwiebeln'

Der österreichische Erdäpfelmarkt zeigt sich knapp zwei Wochen vor Weihnachten sehr unspektakulär. Die verfügbaren Angebotsmengen sind derzeit gut ausreichend. Angesichts einer gedämpften Preiserwartung halten die Landwirte heuer kaum Ware zurück. Auf der Absatzseite tut sich momentan auch sehr wenig. Das Inlandsgeschäft läuft stetig auf überschaubarem Niveau. Allgemein wird erwartet, dass erst kurz vor den Weihnachtsfeiertagen die Umsätze im LEH anziehen.

Exporte sind weiterhin kein Thema. Qualitativ zeigt sich die Lagerware relativ stabil. Vereinzelt gibt es Partien mit Stolbur bzw. vermehrten Druckstellen. In Summe sind die Qualitätsprobleme im Vergleich zum Vorjahr aber sehr überschaubar. Die Erzeugerpreise werden auf dem Vorwochenniveau fortgeschrieben. In Niederösterreich wurde zu Wochenbeginn ein Preisband von 22 bis 28 Euro/100 kg je nach Sorte und Qualität genannt. Aus Oberösterreich wurden ebenfalls unveränderte Preise von bis zu 28 Euro/100 kg gemeldet.



Warten auf das Weihnachtsgeschäft

Der österreichische Zwiebelmarkt zeigt sich kaum verändert zu den Vorwochen. Ein gut ausreichendes Angebot an klein- und mittelfallender Ware steht einer ruhigen Inlandsnachfrage gegenüber. Exporte können laufend getätigt werden. Dabei wird weiterhin vorrangig schöne und große Ware gesucht. Preislich gibt es keine Änderung zur Vorwoche. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste wurden bei entsprechender Qualität und Größe zuletzt meist zwischen 23 und 28 Euro/100 kg bezahlt. Tendenziell sind die Preise für schwächere Partien unter Druck.

Karottenmarkt ausgeglichen
Recht ausgeglichen präsentiert sich der niederösterreichischen Karottenmarkt. Nach Abschluss der Erntearbeiten trifft ein gut ausreichendes Angebot auf eine ruhige aber stetige Nachfrage. Das nahende Weihnachtsfest sowie laufende Aktionen im LEH sollten in den kommenden Wochen für steigende Absatzzahlen sorgen. Exporte sind weiterhin kaum ein Thema. Bei den Erzeugerpreisen gibt es keine Änderung zur Vorwoche.

Quelle: LKÖ


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