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Klimawandel beschleunigt die Reifung

Nach langsamem Start soll türkische Mandarinensaison bald an Fahrt gewinnen

In der Türkei geht die Mandarinensaison langsam voran. Sie begann im Oktober mit Sorten wie Dobeshibeni und Mihowase, deren Ertrag im Vergleich zum Vorjahr niedrig war. Auch die zunehmende Hitze in der Türkei stellt eine Herausforderung dar, da die Früchte jedes Jahr früher reifen.

Für das türkische Exportunternehmen Eren Tarim hat die Mandarinensaison begonnen. Es gibt eine Sorte, die derzeit im Kommen ist.

"Derzeit sind wir mit der Sorte Satsuma in vollem Gange, die gegenüber den anderen Sorten deutlich an Geschwindigkeit zugenommen hat. Dieses Jahr geht es langsam voran, nicht nur bei Mandarinen, sondern bei allen Produkten", sagt Coskun Eren, Marketingleiter von Eren Tarim.

"Normalerweise peilen wir an, die verschiedenen Sorten im Abstand von zwei Wochen zu ernten. Dies ist der Fall bei Mihowase, Dobeshibeni, Satsuma, Nova, WMurcot, Mandora und so weiter. Wir wollen jede Sorte verkaufen, wenn das Produkt frisch ist. Wenn der Verkauf jedoch schlecht läuft, verflechten sich die Verkaufsfenster, man kann den Bestand der vorherigen Sorte nicht rechtzeitig loswerden. So hat man am Ende zwei oder drei Sorten gleichzeitig auf der Verkaufsliste, während der Markt aber nur die neueste Sorte will. Dies führt sowohl zu betrieblichen als auch zu haltbarkeitsbezogenen Schwierigkeiten. Glücklicherweise verkauft sich Satsuma zur richtigen Zeit sehr gut."

Die Menge der Mandarinen, die Eren Tarim exportiert, hängt stark von der Sorte ab, erklärt Eren. "Unsere meistverkaufte Sorte ist immer die Satsuma, die hauptsächlich nach Russland exportiert wird. Im vergangenen Jahr hatten wir eine Gesamtmenge von 3000 Tonnen verkauften Mandarinen, in diesem Jahr wollen wir 3600 Tonnen erreichen. Die wichtigste Steigerung, die wir anstreben, betrifft die Satsumas - die nächsten vierzig Tage sind für unser Unternehmen also sehr wichtig."

Für Eren Tarim sind die wichtigsten Märkte Russland, Weißrussland, England, Serbien, die Balkanregion und eine ganze Reihe europäischer Länder. Laut Eren gibt es einige Luftfrachtmöglichkeiten auch zu exotischen Inseln. "Wir wollen in diesem Jahr vermehrt verwenden. Auch England ist für uns ein sehr wichtiger Markt, wir halten immer ein Auge auf die Brexit-Situation. Die anderen Märkte, in die wir einsteigen wollen, sind die nordischen Länder."

Ein weiteres Thema der Mandarinensaison ist das sich ständig verändernde Klima. "Das Wetter in der Türkei war heiß, das Gleiche gilt für die ganze Welt. Die globale Erwärmung beeinflusst unser Geschäft sehr stark. Wenn das Wetter heiß ist, reifen unsere Produkte früher. Gleichzeitig werden bei diesen Temperaturen weniger Zitrusfrüchte konsumiert – unsere Probleme als Produzent und Exporteur verdoppeln sich. Wir haben das Produkt früher, als der Markt es will, und die Lager bleiben gefüllt", erklärt Eren. "Infolgedessen waren die Preise aufgrund des heißen Wetters niedrig. Ich glaube, auch Spanien hatte einige Probleme. Jetzt geht es gerade erst richtig los, hoffentlich wird die Lage mit jeder Woche besser", so das Fazit von Eren.

Für weitere Informationen:
Coskun Eren
Eren Tarim
Tel: +90 324 454 1487-88
Email: coskun@erentarim.com
www.erentarim.com


Erscheinungsdatum:
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