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AgrarMarkt Austria: Marktbericht Obst und Gemüse, August 2019

Österreichische Apfelernte gestartet, Entspannung auf europäischer Ebene erwartet

Heimische Apfelernte gestartet, Entspannung auf europäischer Ebene erwartet
Bereits Anfang August wurden mit Delbarestivale und Summerred die ersten heimischen Abladungen der neuen Ernte 2019 marktwirksam. Während sich der Kunde und somit der Handel auf knackig- frische Ware einstellte, hatte so mancher Lagerhalter etwaige Übermengen aus dem Vorjahr für die Verarbeitung freigegeben.

Der von der AMA erhobene Großhandelspreis für Gala, ab Rampe Klasse I konventionell inkl. Verpackung und Sortierung, exkl. USt., schlug im August mit 0,61 EUR/kg zu buche. Golden Delicious wurde für durchschnittlich 0,48 EUR/kg veräußert und auch Jonagold zeigte sich, wenn auch auf niedrigen Niveau, mit 0,43 EUR/kg preisstabil. Der bundesweit erfasste Lagerstand für Tafeläpfel KL. I (konv. & bio) mit Stichtag 01. August betrug 23.717 t. Die Räumung konnte im Juli mit 13.574 verkauften Tonnen um 7 % zum Vormonat zulegen. Während Gala, Fuji und Braeburn fertig sind, könnten Golden Delicious und insbesondere Jonagold, mit nach wie vor starken Restbeständen aus dem 2018er Jahr, den Zugang für die nachrückende Ernte allenfalls erschweren. In Anbetracht einer für Österreich prognostizierten „Normalernte“ von +/- 190.000 t an Tafeläpfeln aber keinesfalls Grund zur Besorgnis.

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Schätzungen der WAPA (World Apple and Pear Association) gehen für das WJ 2019/20 von einem 20 %igen Rückgang der EU-28 Produktion gegenüber dem Vorjahr aus. Mit 10,6 Mio.t ist demnach eine der kleinsten Ernten der letzten 20 Jahre zu erwarten. Den Ausschlag hierfür geben insbesondere Frühjahrsfröste in den osteuropäischen Ländern. Darüber hinaus klagen viele europäische Anbaudestinationen, unter anderem auch Österreich, über hitzebedingt kleinfallende Fruchtgrößen, welche sich letztendlich auf die finalen Erntemengen auswirken werden. In Folge dessen werden naturgemäß auch die Preise für Kaliber 75-80-85 entsprechend anziehen.

Zusammengefasst ist die Chance auf nachhaltige Entlastung und einen stabilen europäischen Frischmarkt für Äpfel, zumindest für die kommende Saison, durchaus gegeben.

Karottenmarkt im August saisontypisch ruhig
Die vorläufige Erntevorschätzung der Statistik Austria vom Juni 2019, belegt mit bundesweit 1.875 ha eine annähernd unveränderte Anbaufläche für österreichische Karotten gegenüber 2018. (+2,4 % zum VJ).

Mit durchschnittlichen Hektarerträgen von 53 t/ha und einer Produktion inkl. Verarbeitung von 100.330 t ergäbe sich ein Ertragszuwachs von 6,5 % gegenüber dem Vorjahr. Der Selbstversorgungsgrad würde sich demnach mit geschätzten 96 % zu 2017/18 um 3 % verbessern. Endgültige Zahlen folgen üblicherweise im Spätherbst. Der niederösterreichische Karottenmarkt gestaltete sich im August saisontypisch ruhig. So gut wie unverändert auch die niederösterreichischen Erzeugerpreise. Zu guter Letzt war das Preisniveau gegen Monatsende hin von durchschnittlich 40,50 EUR/dt für Karotten gewaschen, gepackt im 5 kg Gebinde mit - 5% leicht unter Vorjahr, aber immer noch 14 % über dem 5jährigen Mittel angesiedelt.

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Sommerzwiebel vor Markteintritt
Im August wurden die Winterzwiebelbestände sukzessive durch Sommerzwiebeln abgelöst. Übermengen kamen, ob der überwiegend kleinfallenden Ware, nicht auf und so traf ein überschaubares Angebot auf eine ferienbedingt ruhige Nachfrage. Nach dem noch nie dagewesenen Höhenflug der letzten Monate von bis zu 72,00 EUR/dt hatte sich der niederösterreichische Erzeugerpreis im August für Zwiebeln, lose, sortiert in Kisten mit durchschnittlich 26,00 EUR/dt, 13 % unter dem korrespondierenden Vorjahresniveau etabliert und rangierte 24 % über dem 5jährigen Durchschnitt. Bei entsprechender Eigenversorgung der europäischen Außenhandelspartner hatten sich zuletzt auch die Exporte eingeschränkt.

Haupternte der Lagerkartoffeln angelaufen
Mit dem Markteintritt der mittelfrühen Sorten und zunehmenden Verfügbarkeiten an festschaliger Ware verlor der zunächst noch ungewöhnlich stabile niederösterreichische Erzeugerpreis im Laufe des August an Substanz und notierte gegen Ende zu bei durchschnittlich 27,50 EUR/dt für festkochende Ware. Angebotsdruck kam, ob der verhaltenen Abladungen, nicht auf. Die Absatzseite zeigte sich saisontypisch und stetig. Vereinzelt sorgten Aktionen im LEH für einen zusätzlichen Nachfrageschub. Unterdessen wurden Exporte von geeigneter Ware in äußerst überschaubaren Umfang getätigt.

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