Ad Coolbergen, Ortolanda Oude-Tonge, bereitet sich auf die erste Einsaat im neuen Gewächshaus vor:

“Der Radieschen-Absatz war diesen Sommer sehr gut und stabil”

"Die Wetterrekorde machten es den Radieschenbauern diesen Sommer nicht leicht: eine Herausforderung in niederländischen Gewächshäusern, aber ein großes Problem insbesondere für Erzeuger auf deutschem und polnischem Freiland. Das Personal lief manchmal sogar weg, weil es unter der heißen Sonne nicht auszuhalten war. Die Radieschen selbst litten auch unter Verbrennungen. Das Ergebnis ist eine Reihe von Engpässen auf dem Markt für Bundradieschen", sagt Ad Coolbergen von Ortolanda Oude-Tonge in der Niederlande, der für Sommerstandards einen recht guten Umsatz verzeichnet.

Die Erfahrung zeigt, dass Radieschenanbauer es nach dem längsten Tag mit ihren Verkäufen in der Regel etwas schwieriger haben. Die Mittsommernachtspartys in Skandinavien, die oft den Umsatz steigern, sind vorbei. In diesem Jahr war es anders. Ad: "Der Verkauf war den ganzen Sommer über ziemlich gut. Aufgrund des guten Wetters in diesem Sommer blieb der Konsum stabil und der Markt ziemlich konstant. In den letzten Tagen war es etwas weniger, aber mit der Wärme momentan könnte es durchaus sein, dass es sich um ein vorübergehendes Tief handelt."

Für Ad ist klar: Lass es schön und sommerlich bleiben. "Die Ferien sind vorbei und das normale Leben beginnt wieder. Je mehr noch gegrillt wird, desto besser für unseren Umsatz. Im Gewächshaus manchmal schwierig, aber wir haben nicht die Probleme wie im Freiland, das ist für uns ein Vorteil. Erst wenn es richtig herbstlich wird, nimmt der Konsum normalerweise ab."


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Neues Gewächshaus
Zu dem Zeitpunkt wird Ad voraussichtlich zum ersten Mal im neuen Gewächshaus von Ortolanda in Oude-Tonge säen. Im vergangenen Sommer wurden 3,4 Hektar zu dem bestehenden 10-Hektar-Unternehmen hinzugefügt. "Wir wollen in den ersten Oktoberwochen mit der Aussaat beginnen."

Mit der Erweiterung, mit der Ortolanda aus Oude-Tonge sowohl Bundradieschen- als auch lose Radieschen anbauen wird, erhält das Unternehmen erneut etwas mehr Platz. Wichtig, vor allem für den Anbau, erklärt Ad. "Wir sind noch kein Unternehmen, in dem viele Runden angebaut werden, aber mit diesen zusätzlichen Hektar müssen wir nicht so oft auf dasselbe Stück Grund zurückkehren. Auf diese Weise sparen wir den Boden und müssen demnach weniger dampfreinigen und den Boden desinfizieren. Natürlich wird es etwas mehr Produkte von den nachher 14 Hektar geben, aber nicht außergewöhnlich im Vergleich zur Erweiterung."

Immer ruhig mit dem Boden
In der Vergangenheit hat Ortolanda mehrmals erweitert. "Dadurch haben wir unseren Boden geschont. Das Verschwinden von Pflanzenschutzmitteln macht es uns als Radieschenproduzenten jedoch schwer. Zum Beispiel ist die Dekontamination von Saatgut in Radieschen verboten, und so kommt es zu etwas mehr Krankheiten. Das macht es notwendig, öfter zu dampfreinigen, als man will. Auf diese Weise sieht man, dass Entscheidungen wie diese, auf die wir wenig Einfluss haben, für den Anbau, aber auch für die Geschäftstätigkeit ziemlich drastisch sind."

Für weitere Informationen:
Ortolanda
www.ortolanda.com 

Ad Coolbergen
ad@ortolanda.com 


Erscheinungsdatum:



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