Im Zuge des Hallenneubaus am Münchener Großmarktgelande soll eine große Fläche für bezahlbare Wohnungen genutzt werden. Für diese beantragen die Grünen nun eine Rahmenplanung. Beim Überplanen der Flächen neben der zukünftigen Halle soll kein Fehler passieren. Dies berichtet die Münchener Abenzeitung.

Vor genau einem Jahr stellten die Händler ihre Pläne für eine neue Großmarkthalle vor und schon damals ging es darum: Auf dem Areal könnte eine hohe Zahl Wohnungen entstehen, im Idealfall bezahlbare Wohnungen.


Blick vom Großmarktgelände 

Die UGM, der größte Hallenbetreiber auf dem Gelände, hatte in Absprache mit den Händlern und mit Hilfe eines Planungsbüros ein eigenes Konzept für den Hallenneubau erarbeitet. Das sah unter anderem vor, den Großmarkt auf einem kleinen Teil der jetzigen Fläche zusammenzuziehen. Der Stadtrat war angetan und beschloss im Februar, das Konzept zu übernehmen. So werden auf dem Gelände sieben Hektar für eine andere Nutzung frei, eben zum Beispiel für eine Wohnbebauung.

Potential für urbanes Viertel wird geprüft
Für diese Fläche, so beantragte es Grünen-Stadträtin Anna Hanusch gestern, solle die Stadt eine Rahmenplanung erstellen.

Aktuelle Bauprojekte in dem Bereich sollten auf ihr Potential für ein urbanes Viertel geprüft werden und soweit möglich Wohnnutzungen beinhalten. Auch die Unterbringung einer Montessori-Schule soll berücksichtigt werden, so Hanusch. Die Stadt solle prüfen, ob der Wettbewerb weiter gefasst werden müsse, um eine überzeugende Lösung zu erreichen, und sich nicht für die Zukunft Chancen zu verbauen.

Quelle: Abendzeitung München

Weitere Informationen unter www.grossmarkt-sendling.de