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Polen: Haskap-Beerensaison schon nach zwei Wochen beendet

Normalerweise geht die Haskap-Beerensaison in Polen gerade erst ihrem Ende entgegen. Der Klimawandel machte Blue Haskap aber einen Strich durch die Rechnung – statt einem Monat dauerte die Saison nur zwei Wochen.

Normalerweise dauert die Beerensaison in Polen von Mitte Juni bis Mitte Juli. Dieses Jahr kam es anders, so Anna Litwin, Besitzerin von Blue Haskap: "Wir arbeiten seit 2012 mit Haskap-Beeren, auch Honigbeeren genannt, jedes Jahr ist unterschiedlich. In diesem Jahr begann die Saison Ende Mai und dauerte bis Mitte Juni, nur zwei Wochen. Das Klima verändert sich stark, wir spüren es am eigenen Leib. Zuerst hatten wir einen sehr trockenen Frühling, dann kam es zu Frost während der Blütezeit, gefolgt von Stürmen und Hagel im Mai, einer richtigen Hitzewelle während der Erntezeit, um alles abzuschließen, und außerdem hatten wir Probleme mit Vögeln, die sich an der Ernte bedienten! Alles in allem war es eine sehr schwierige Saison, wir haben 40-50% weniger geerntet als im letzten Jahr."

Haskap-Beeren sind noch keine sehr beliebte Frucht, vor allem aufgrund ihrer Unbekanntheit: "Es ist eine große Herausforderung, diese Haskap-Beeren kommerziell zu verkaufen, da sie noch sehr unbekannt sind. Die Registrierung der Haskap-Beere in Europa hat die Situation jedoch etwas besser gemacht. Der Klimawandel stellt weiterhin ein Risiko dar, das Wetter bleibt unvorhersehbar. Dagegen können wir nicht viel ausrichten", sagt Litwin. "Wir können die Bienen nicht zwingen, die Blüten während des Frostes zu bestäuben. Wir sind noch auf der Suche nach Sorten, die sich besser für das polnische Klima eignen, aber das braucht Zeit. Wenn die Beeren zu reifen beginnen, können wir die Büsche mit Netzen bedecken, um sie vor Vögeln zu schützen. Außerdem müssen wir eine geeignete Erntemaschine finden, um nicht so viel von der Ernte zu verlieren, wie es dieses Mal der Fall war."

Seitdem die Haskap-Beeren in Europa registriert sind, hat Blue Haskap neue Märkte für ihre Produkt gefunden: "Bis zum vergangenen Jahr lagen die wichtigsten Exportmärkte für gefrorene Haskap-Beeren in Großbritannien, Kanada und Japan. Da die Beeren nun in der EU registriert sind, haben wir Anfragen aus Westeuropa und auch aus einigen asiatischen Ländern wie China, Vietnam und Indonesien. Auch die Inlandsnachfrage wächst. Auf jeden Fall wünschen sich die Kunden frische Haskaps, was aufgrund der Weichheit dieser Frucht eine gewisse Herausforderung darstellt – sie werden beim Transport leicht beschädigt. Dies ist einer der Gründe, warum wir nach besseren, widerstandsfähigeren Sorten suchen, die sich besser für lange Transportzeiten eignen. Tatsächlich sind wir kurz davor, diese auf den Markt zu bringen."

Obwohl die Haskap-Beerensaison schwierig verlief, hat Blue Haskap einige andere Früchte in petto: "Die Haskap-Beere ist unser Hauptprodukt. Wir verkaufen sie frisch und gefroren, als NFC-Saft oder in Marmelade. Wir haben unsere eigene Haskap-Farm und arbeiten direkt mit anderen Produzenten zusammen, um eine größere Menge an Rohmaterial zu erhalten. Unser Unternehmen befindet sich jedoch in der Nähe der größten Apfelplantagen Europas, daher ist es selbstverständlich, dass wir auch mit konventionell und biologisch angebauten Äpfeln arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt bieten wir auch Blaubeeren, Paprika, Zucchini und Auberginen an, später Sauerkirschen, Pflaumen, Kohl, Zwiebeln, Karotten, Rüben und viele andere Produkte. Unser Hauptmarkt für diese Früchte ist Westeuropa, aber wir haben auch Kunden in Skandinavien, dem Baltikum, Ungarn, Rumänien, Weißrussland, Serbien, etc. Trotzdem sind wir immer auf der Suche nach neuen Märkten!" So das Fazit von Litwin.

Für weitere Informationen:
Anna Litwin
Blue Haskap
Tel: +48 513-648-686
Email: anna@bluehaskap.com
www.bluehaskap.com


Erscheinungsdatum:



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