Duisburger Unternehmen qualifiziert Kleinbauern für die biologische Landwirtschaft

BioTropic startet soziales Agrarprojekt in Costa Rica

In Costa Rica hat das Duisburger Unternehmen BioTropic ein neues Entwicklungshilfe-Projekt gestartet. Rund 75 Kleinbauern aus der Provinz Alajuela im Norden des Landes sollen dabei lernen, wie biologische Landwirtschaft funktioniert. Das soll ihnen dabei helfen, mit BioProdukten auf dem internationalen Markt zu bestehen. Mensch und Natur sollen gleichermaßen von dem Projekt profitieren.

„Wir möchten diese Kleinbauern qualifizieren, exportfähige Bio-Ware nachhaltig und in ausreichender Menge zu produzieren“, sagt Sascha Suler, Betriebsleiter von BioTropic in Duisburg, über das Projekt in Costa Rica. Die Landwirtschaft in dem zentralamerikanischen Land ist bislang geprägt von großen Monokulturen für Bananen und Ananas. Die Flächen gehören meist großen, internationalen Fruchtkonzernen. Die Kleinbauern sind abgehängt und haben meist keine Chance, mit ihren Produkten auf dem globalen Markt Fuß zu fassen.


Links: Geschäftsführer Sascha Suler (mitte) zusammen mit Kleinbauern im Ingwerfeld
Rechts: Ein Kleinbauer mit Kurkuma

Wissen ist der Schlüssel
„Wir wollen mit unserem Projekt nun einen Beitrag dazu leisten, dass die dortigen Kleinbauern umweltverträglichen Bio-Anbau betreiben und von den Erträgen leben können“, sagt BioTropic -Geschäftsführer Andree Mols. BioTropic geht davon aus, dass sich das Einkommen der Bauern während der Projektphase um 20 Prozent steigern wird, da sie Zugang zum Weltmarkt erhalten, der ihnen vorher verwehrt blieb.

Die Vermittlung von Wissen ist hierbei der Schlüssel. So werden aktuell in Zusammenarbeit mit der Universität Costa Rica in der Landeshauptstadt San José die BioTropic-Bauern zu diversen Themen geschult: So etwa zur sachgerechten Düngung im Bio-Anbau. In der zweiten Phase des Projekts, die Mitte 2019 anlaufen soll, will BioTropic in die Infrastruktur vor Ort investieren. So soll unter anderem eine Packstation für die Verarbeitung und den Weitertransport der Waren entstehen. Die Kleinbauern werden vor allem Ingwer, Kurkuma und Süßkartoffeln in Bio-Qualität anbauen, die BioTropic für sie weltweit vertreiben wird.

develoPPP
Das Projekt ist auf insgesamt zwei Jahre angelegt. Gefördert wird es vom develoPPP.de-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das Programm unterstützt Engagement der Privatwirtschaft dort, wo unternehmerische Chancen und entwicklungspolitischer Handlungsbedarf zusammentreffen. Die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft führt die Projektförderung im Auftrag des BMZ durch. Ähnliche Projekte hat BioTropic bereits in der Dominikanischen Republik und der Elfenbeinküste umgesetzt.

Weitere Informationen:
BioTropic GmbH
Daimlerstraße 4
47167 Duisburg
Fon +49 203 51 87 60
Fax +49 203 51 87 63 60
info@biotropic.com 
www.biotropic.com  


Erscheinungsdatum:



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