Italien: 13 Hektar Salat wachsen im Floating-System

Im Floating-System werden auf einer Fläche von 13 Hektar verschiedene Salatsorten angebaut. Das gesamte System ist automatisiert. Der Salt wird unter der Marke "Ninfa" verkauft. In Standiana (Ravenna), direkt neben dem bekannten italienischen Freizeitpark Mirabilandia hat das Unternehmen seinen Sitz. "Das hier ist wie ein Wasserpark - und nebenbei bauen wir hier noch Salat im Wasser an", scherzt Entrepreneur Gianluca Rossi.

Der Besitzer Gianluca Rossi

Hohe Qualität
Eine Produktionseinrichtung von dieser Größe und auf diesem technischen Stand ist in Europa selten. Rossi zufolge bekommt er von allen Seiten sehr positives Feedback, selbst von den größten Saatgutunternehmen der Welt.

"Die 13 Hektar sind Teil einer 100 Hektar Farm. Es hat mehr als sechs Jahre gedauert, sie fertigzustellen und ich und einige führende Experten haben uns lange den Kopf zerbrochen, bis wir es geschafft hatten", erinnert er sich.

So sehen die Wurzeln aus, wenn man die Salatköpfe aus dem Wasser nimmt.

Die Panele mit den Salatköpfen.

Gianluca zeigt, wie alles mit äußerster Vorsicht getan wird. "Unser Gewächshaus dient nur zum Schutz der Pflanzen, nicht um einen bestimmten Luftzyklus zu generieren. Die Produktion geht von Mitte April bis Dezember, in den Wintermonaten schließen wir."

Der Anbau findet auf Panelen statt, die für die Produktion von Lebensmittel zertifiziert sind. Die Wurzeln hängen im Wasser. Hinzu kommen dann noch Nährstoffe, N, K, P und Mikroelemente. Wir brauchen natürlich keine Unkrautvernichtungsmittel.

Sehen Sie sich das Video an:

Die Panele mit Salatköpfen werden auf Schienen gelegt

180 Hektar Land
"Mit traditionellen Methoden, wenn man die Fruchtfolgen bedenkt, bräuchte man auf dem offenen Feld 130 Hektar, wofür wir mit dem Floating-System nur 13 Hektar brauchen. In unserem Fall brauchen wir keine Fruchtfolgen, wir müssen nur das alte Wasser durch neues Wasser ersetzen. Das alte Wasser wird aber nicht weggeschüttet, sondern auf die übrigen 87 Hektar unseres Unternehmens geleitet."

Keine Wasserverschwendung
Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass das Ganze eine riesige Wasserverschwendung ist, aber das ist nicht so. "Durch ein exaktes Management verhindern wir die Verschwendung von Wasser. Im Vergleich zu herkömmlichen Anbaumethoden brauchen wir für die gleiche Anzahl an Salatköpfen zwischen 70 und 80% weniger Wasser."

"Hier sind noch ein paar andere Zahlen: 2019 werden wir voraussichtlich 9 Millionen Salatpflanzen züchten und 400 Tonnen Salatköpfe auf 169.000 Panelen produzieren. Unsere Geschichte reicht weit zurück", so Rossi. "Mein Vater hat in jungen Jahren mit dem Gemüsehandel begonnen. Auf nationaler Ebene sind wir bereits als traditionelle Produzenten bekannt, und jetzt wollen wir allen unser Floating-System zeigen."

Die Sicht von oben auf die Standiana Farm. Dort werden auf 13 Hektar Salatköpfe in einem Floating-System angebaut.

Mineralien
Wasser ist, genau wie in der Natur, angereichert mit genug Nährstoffen, aber es kommt auf die Mischung an. Anders als beim traditionellen Anbau absorbieren die Pflanzen genau so viel, wie sie brauchen. Es versickern keine Nährstoffe und so wird die umliegende Umwelt nicht verschmutzt. 

"Höhere Erträge, ein geringerer Wasser- und Nährstoffverbrauch, das sind schon Argumente, die für sich sprechen", sagte Rossi abschließend. Es gibt sogar aus organoleptischer Sicht einen Unterschied. Die Panel Tests, die bei Ninfa Salat durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass der Salat mehr Mineralien enthält als herkömmlicher Salat und er auch viel länger haltbar ist.

Kontakt:
Rossi Ortofrutta s.r.l.
47900 Rimini
E-mail:info@insalataninfa.it 
Web: www.insalataninfa.it


Erscheinungsdatum:
©



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