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Michele Lomma, Rodi Fructus AG:

"Zwei Sorten Melonen sind eigentlich schon zu viel"

In der Schweiz gibt es derzeit nur Melonen aus Übersee auf dem Markt. "Wir haben aktuell Cantaloupe-Melonen aus Honduras und einige Galias aus Brasilien, der Absatz dafür ist entsprechend der Saison gering", so Michele Lomma vom schweizerischen Fruchthändler Rodi Fructus AG.

"Wir haben nur diese zwei Sorten Melonen aber angesichts der geringen Nachfrage ist das schon fast zu viel", bemerkt der Händler. Die Qualität der Ware sei unregelmäßiger als die der Europäischen: "Die 'inneren Werte' der Melonen sind nicht vergleichbar mit dem, was wir aus der europäischen Saison kennen. Das hängt sicherlich auch mit dem langen Transport per Seeweg zusammen."


Wassermelonen und Melonen aus spanischen Anbau sind während der Sommermonate ein wichtiges Standbein der Rodi Fructus AG.

Die Überseeware wird standardmäßig in den Kalibern 5-6 verhandelt, nach größeren Größen gäbe es keine Nachfrage. Der Importeur sieht außerdem keinen Bedarf an größeren Kalibern in Nordeuropa. Einen Aufschwung der Nachfrage nach Melonen erwartet er erst Ende April mit dem Beginn der spanischen und später der französischen Saison Charentais-Melone.

Ein weiteres Spezialgebiet der Firma Rodi Fructus sind die Zitrusfrüchte. Der Abverkauf dieser Früchte wird durch das frühlingshafte Wetter (12-15°C) deutlich erschwert, das scheint aber nicht der einzige Grund für die Flaute zu sein: "Im Dezember und Januar waren die Temperaturen zwar niedriger, der Absatz mit den traditionellen Winterfrüchten lief aber trotzdem nicht so, wie wir das erwartet hatten." Die Zitrusfrüchte werden von Rodi Fructus zurzeit aus Spanien und Italien bezogen, im Sommer dann aus Südafrika.

Im Allgemeinen sieht Lomma derzeit keine große Beliebtheit für Obst aus Übersee: "Ich denke das ist auch eine Sache der Nachhaltigkeit. Die Konsumenten achten mehr darauf, wo ihre Lebensmittel herkommen. Eine lange Transitzeit kann da natürlich ein Faktor sein." Auch der Trend hin zu Bioprodukten lässt sich klar erkennen. Erst kürzlich hatte eine Studie gezeigt, dass Schweizer mehr Geld für Biowaren ausgeben als alle anderen Europäer. "Große, sprunghafte Veränderung erwarte ich allerdings nicht am Markt."

Weitere Informationen:
Michele Lomma 
Rodi Fructus AG
Bäumlimattstrasse 14
4313 Möhlin
Tel. +41 61 855 57 57
E-Mail: [email protected] 
Web: www.rodifructus.ch 

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