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Proteste der Gelbwesten in Frankreich haben weiterhin Einfluss auf den Verkauf

 

In Frankreich wirken sich die Proteste der "Gelbwesten", die einer wirtschaftlichen Besorgnis zugrunde liegen, auf den Einzelhandel aus. Die jüngsten Demonstrationen am Samstag, dem 8. Dezember 2018, führten im ganzen Land zu einem Rückgang der Konsumgüter-verkäufe mit durchschnittlich 16% gegenüber dem Samstag zu Beginn des neuen Schuljahres im September. Die Auswirkungen sind in einer für den Erfolg der kommenden Feiertage entscheidenden Zeit mit einem Rückgang von 8% gegenüber dem vorangegangenen Samstag weiter spürbar.

Die Bevorratung in Geschäften verzeichnete am Samstag den 8. Dezember 2018 einem Anstieg von 3 Prozent gegenüber den drei vorangegangenen Samstagen, an denen die Anlieferungen aufgrund von Verkehrsstaus, wodurch die Geschäfte nicht oder nur schwer zugänglich waren, gesunken sind. Nielsen bemerkte am Donnerstag und Freitag ebenfalls einen Anstieg im Angebot, wahrscheinlich als Folge des vorangegangenen Samstag, womit mögliche Schwierigkeiten am Wochenende vorweggenommen werden sollen.

Paris blieb relativ stabil, mit einem durchschnittlichen Rückgang von nur 6% an den ersten drei Samstagen der Proteste, während bei den am stärksten betroffenen städtischen Gebieten die SB-Warenhäuser und Supermärkte im selben Zeitraum mehr als ein Drittel ihres Gesamtumsatzes (einschließlich Massenkonsum und Nicht-Nahrungsmittel) einbüßen mussten. Von den 10 am stärksten betroffenen Städten Frankreichs befinden sich drei im Norden in Pas-de-Calais (Douai-Lens, Béthune und Valenciennes) und zwei in Lothringen (Nancy und Metz).

Die auffälligsten Rückgänge sind jedoch die Verkaufsstellen um Avignon und Saint-Etienne mit einem durchschnittlichen Rückgang von 37% an den drei Samstagen. Am Samstag, dem 17. November 2018, war der Rückgang am stärksten mit mehr als 50 Prozent in verschiedenen Regionen, darunter Rouen (-58%) und Nancy (-60%).

Die letztgenannten Zahlen sind Teil einer von Nielsen durchgeführten kontinuierlichen Analyse auf die Auswirkungen der Bewegung der "Gelbwesten" auf den Verkauf in Supermärkten und Verbrauchermärkten. Um die lokalen Unterschiede zu betonen, hat Nielsen die Ergebnisse, der ersten drei Episoden der  "Yellow Vest", die sich am 17. November, 24. November und 1. Dezember 2018 abspielten, konsolidiert.

Quelle: Nielsen

 


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