Spanien: Herbst Spargel aus Huelva könnte gute Gewinnmargen bringen

Die Produzenten in Lucena del Puerto kennen sich bestens mit dem Spargel Anbau aus. Vor 25 Jahren wurden große Mengen Spargel in der Region geerntet. Allerdings ist der Spargel inzwischen wegen des Anbaus von Erdbeeren, deren Erntezeiten sich mit der des Spargels überschneiden, fast von der Bildfläche verschwunden.

Seit kurzem befindet sich der Agrarkultur Sektor in einer Art Diversifikationsphase, in der unter anderem der Spargel zurückkehren soll. Juan Antonia Espeio, wissenschaftlicher Manager der Econatur Corporation, sagte, dass es für die Bauern in Huelva eine profitable Möglichkeit sei, wenn sie "eine zweite Ernte im Herbst einführen würden, da das eine Zeit des Jahres ist, in der es auf dem Markt kein großes Angebot an Spargel gibt."

Der Experte sagte, dass es in Spanien zwischen 12.000 und 13.000 Hektar Anbaufläche für Spargel gebe. Die Produktion belaufe sich auf 60.000 Tonnen im Jahr, während der kommerzielle Wert in der vergangenen Saison bei rund 126 Millionen Euro lag. Er sagte: "Spargel ist ein Produkt mit einer Zukunft, weil das Gemüse mit einer gesunden Ernährung in Verbindung gebracht wird. Es verringert nachweislich das Risiko für Herzerkrankungen und auch Krebs." Juan Antonio Espeio sagte, dass der Spargel besser auf sandigem Boden wächst und dass die bewässerte Produktion sich auf 7.000 bis 9.000 Kilo pro Hektar belaufen kann. Was den Preis angeht, so sagte er, der Durchschnitt liegt Ende Januar bis Juni bei mehr als 2 Euro pro Kilo.

Quelle: agrodiariohuelva.es


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