Neue Technologie und Relativierung beim EU Fresh Info Forum

Nicht nur die Gesellschaft und der Sektor wird von einem Tsunami technologischer Entwicklungen überrollt, sondern auch die Besucher des vierten EU Fresh Info Forums, das letze Woche stattfand, wurden unter einer Welle neuer Entwicklungen begraben. Roboter, Drohnen, Blockchain, Precision Farming, Internet of Things, Daten und Datenqualität: Alles stand auf der Speisekarte. Glücklicherweise gab es auch Raum für Relativierung und das Herstellen von Beziehungen. Es gibt neue Entwicklungen aber laufen wir wirklich hinterher?

Besucher konnten sich unter anderem für die Vorführung einer Drohne entscheiden. 

In sechs Plenarsitzungen und zehn parallelen Sitzungen konnten sich die Besucher über die neuesten Entwicklungen informieren lassen. Die parallelen Sitzungen wurden mit kurzen Präsentationen von Startups beendet. Um die jüngere Generation auf die Branche aufmerksam zu machen, lud der Vorsitzende Harrij Schmeitz (rechts) eine Gruppe von Studenten der Technischen Universität Delft ein, an dem Programm teilzunehmen. Der europäische Parlamentsabgeordnete Jan Huitema, selbst Milchviehhalter eines relativ automatisierten Unternehmen im niederländischen Friesland, erläuterte die europäischen Pläne. Er sieht beispielsweise durch den Einsatz von Blockchain Möglichkeiten, den Verwaltungsaufwand der durch die Gesetzgebung entsteht, zu reduzieren. Und für alle, die gute Ideen, jedoch keine Budget haben: Im neuen Programm Horizon Europe stellt die EU 100 Milliarden Euro für Innovationen zur Verfügung. Davon sind mindestens 10 Milliarden Euro für Innovationen in der Landwirtschaft reserviert.

Allison Kopf.

Für all diejenigen, denen hierbei schwindelig wurde, hatte Allison Kopf vom amerikanischen Softwareunternehmen Agrilyst eine beruhigende Präsentation. "Es gibt viele technologische Entwicklungen, die die Phase der frühen Anwender noch nicht passiert haben", sagt sie. Die meisten Techniken, über die alle sprechen, befinden sich noch in dieser Phase. Weltweit werden rund 1,6 Milliarden Benutzer benötigt, um diese Kluft zwischen den frühen Anwendern  und der frühen Minderheit auf der Kurve zu überbrücken. Twitter, Snapchat und viele andere moderne Techniken haben diese Lücke noch nicht geschlossen.

"Schauen Sie, was auf dem Markt erhältlich ist", fährt sie fort. Eine Technik muss notwendig, zugänglich und erschwinglich sein, um attraktiv genug zu sein um zu investieren. "Es gibt nicht viele Techniken, die diese drei Faktoren kombinieren." Außerdem wird es immer wichtiger, dass Systeme gut miteinander kommunizieren, da niemand darauf wartet, sich in Dutzende verschiedener Systeme einloggen zu müssen.

Erik Jan Koedijk.

Erik Jan Koedijk, der den Tag abgeschlossen hat, wies auf die enormen Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte hin. Vom ersten Computer, SMS und Landkarten lesen, um seinen Weg zu finden, bis hin zu den 90ern, als diese Dinge noch üblich waren bis hin zu Apps, E-Mail und so weiter. Er rät, den Millenials Gehör zu schenken, die in den Arbeitsmarkt eintreten. Sie stecken voller Ideen aber oft muss sich diese Generation erst im Unternehmen beweisen, bevor sie gehört wird. "Die Generation Z hat noch mehr Ideen", verweist er auf die jüngere Generation. Diese Gruppe ist mit Smartphones, Internet und Apps aufgewachsen. Und um zu verhindern, dass Sie bei allen Entwicklungen völlig unter Druck geraten, hat er zwei Tipps: Erstellen Sie einen Dateiplan. Das beinhaltet, dass sie eine Liste mit Personen erstellen, die Sie anrufen könne, wenn Sie an so einer Stelle stranden und nicht weiter kommen. Und verbringen Sie 15 Minuten pro Tag mit der Bearbeitung von Mails. Alles, was Sie dann nicht geschafft haben, lassen Sie liegen, bis der Versender der Mail sich telefonisch bei ihnen meldet. 

Jane Proctor, CPMA (Mitte) testet die Brille, mit der die auf dem Bildschirm angezeigten Produkte, registriert werden.

Dennis Stolwijk und Bjorn Jansen von Axians.

Maarten Cordenier (Delaware) erzählt über das Unternehmen. 

Schouw Informatisering war mit vier Personen anwesend: Robert Emmen, Marlie van Meer, Joost Rijsdijk und Jürgen Heinis. 

Nick Neesen, Marjon van Dijen und Fred van der Heide besetzen den Stand von Descartes.

Robin Brekelmans (Intelligence) in Gespräch mit Studenten von der Technischen Universität Delft.

Marnix van den Broek und Bernard van Raaij von Qray.


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