Erste südtiroler Apfelzüchtung wird am ersten Tag der Interpoma präsentiert

"Großes Potenzial für 'fengapi' auf dem globalen Apfelmarkt"

Südtiroler Äpfel sind bekannt und beliebt im internationalen Handel. Zu einer eigenen Züchtung kam es allerdings bisher noch nicht. Heute, am ersten Messetag der Interpoma in Bozen - wird die erste südtiroler Sorte 'fengapi' - feierlich präsentiert. Der moderne Apfel habe ein interessantes Potenzial auf dem internationalen Markt, erläutert Reinhard Kaneppele, Präsident der Feno GmbH, die sich mit der Förderung und Entwicklung neuer Obstsorten befasst.

Optisch und geschmacklich einzigartig
Nach einem langjährigen Vorlauf wird die Sorte schlussendlich lanciert. Im kommenden Frühjahr werden 400.000 Bäume in verschiedenen Anbaugebieten Europas (Südtirol, Deutschland, Niederlande) angepflanzt, was etwa 100 Hektar entspricht. Die bisherige Testergebnisse seien vielversprechend, so Kaneppele. ''Die Sorte hat eine Ferrari-rote Schale und weißes Fruchtfleisch. Geerntet wird sie normalerweise Ende September, wonach sie gemäß der Testergebnisse problemlos gelagert werden kann. Der Apfel ist geschmacklich saftig und süß, welches den Vorgaben vieler Absatzmärkte entspricht'', erwähnt er das Potenzial bzgl. der internationelen Vermarktung.

An einem Vermarktungskonzept als Clubsorte wird gearbeitet. Die Voraussetzungen dafür - über die drei Hauptstufen der Wertschöpfungskette hinweg - seien gemäß Kaneppele präsent: ''Das heißt erstens muss sie im Anbau funktionieren, zweitens muss sie optisch und vom Geschmack her stimmen bzw. vom Konsumenten akzeptiert werden. Schlussendlich ist auch die Lagerfähigkeit von großer Bedeutung.'' Zudem sehe der Obstentwickler auch Chancen im Bio-Anbau.

'Fengapi'
"Fengapi" ist eine rein technische Bezeichnung, die sich aus den drei Namen Feno, Gala und Pink zusammensetzt und ausschließlich für den Sortenschutz verwendet wird. Der tatsächliche Name der Marke wird heute bekannt gegeben.

Neue Obstsorten
Mit dem Apfel als Schwerpunkt befasst sich die Gesellschaft Feno mit der Förderung sowie Entwicklung neuer Obstsorten für den in- und ausländischen Bedarf. Die Organisation versteht sich als Bindeglied zwischen lokalen Baumschulen und dem internationalen Business im modernen Obstsektor.

Weitere Informationen:
Feno GmbH
Handwerkerstr. Süd 1
39044 Neumarkt (BZ)
Tel. +39 0471 81 33 36
Fax +39 0471 82 15 07
info@kaneppele.com 
www.feno.it/de  


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