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Albanien: “Polen und Holland haben endlich unser Potenzial entdeckt"

Für das albanische Exportunternehmen Arbana Bio Cooperative sind es hektische Zeiten. Sowohl für Paprika als auch für die Tomaten hat in diesem Jahr die zweite Saison angefangen. Das Land wurde nicht sehr ernst genommen, wenn es um seine Produkte geht, aber der Export Manager Labinot Sahiti behauptet, dass sich das Image schnell ändert.

Arbana Bio baut viele Obst- und Gemüsesorten an, aber momentan ist es Hauptsaison für die Tomaten und Paprikas. Es gibt viel Arbeit, so der Exportleiter Labinot Sahiti: "Es ist das erste Jahr, in dem wir wirklich einen starken Anstieg der Nachfrage und der Aufträge verzeichnen. Vor zehn Jahren hatte noch niemand von Albaniens Anbau gehört. Mehr als ein Jahrzehnt später, nachdem wir potenzielle Kunden eingeladen haben um unsere Produkte zu sehen und zu probieren, sind sie sich einig, dass Albanien ein interessanter Markt für sie ist. Polen und Holland haben endlich unser Potenzial entdeckt."

Die Tomaten und Paprikas werden größtenteils nach Polen und in die Niederlande exportiert, obwohl auch Italien, Tschechien, Rumänien und Lettland in letzter Zeit Interesse gezeigt haben. Laut Sahiti läuft die Saison selbst wirklich gut: "Das Wetter war großartig, was in diesem Jahr zu einem Produktionsanstieg von rund 15 Prozent führte. Das half, denn die Nachfrage wächst genauso schnell. Die Preise sind viel besser, obwohl die gestiegene Nachfrage kaum Auswirkungen auf sie haben wird. Wir arbeiten größtenteils mit Verträgen, was bedeutet, dass die Preise für diese Saison festgelegt sind."

Was aber macht Albanien für andere Länder so interessant? Sahiti erklärt, dass es mehrere Faktoren gibt: "Erstens haben wir zwei gleiche Jahreszeiten, eine im Frühjahr, die von März bis Juni dauert, und eine im Herbst, die gerade in vollem Gange ist (September bis Dezember). Das begann am 1. September und dauert bis Ende Dezember. Wir schaffen es aufgrund des sehr günstigen Klimas. Darüber hinaus verwenden wir beim Anbau nur kristallisierten Dünger und Hybridsamen, die EU-zugelassen sind. Auf diese Weise ermöglichen wir die Einhaltung der EU-Pflanzenschutzanforderungen beim Export. In diesem Jahr exportieren wir nur im Herbst rund 4000 Tonnen Tomaten. Außerdem werden wir in diesem Jahr rund 1600 Tonnen Paprikas exportieren. Das bedeutet, dass wir stetig wachsen, so dass diese Region endlich auf der Karte ist."

Für weitere Informationen:
Labinot Sahiti
Arbana Bio Cooperative
Email: labinot.sahiti@arbana-ks.com 
Tel: +383 44 435 100
www.arbana-ks.com

 


Erscheinungsdatum:



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