Niederösterreich: Kartoffel-, Karotten- und Zwiebelmarkt in der KW42

Kartoffeln: Preisanstieg erwartet
Stabile Verhältnisse prägen derzeit den österreichischen Speisekartoffelmarkt. Die Ernte ist eingebracht und die Anlieferungen an die Händler gehen bereits deutlich zurück. Überdurchschnittlich hohe Aussortierungen durch Drahtwurmbefall sind leider weiter an der Tagesordnung. Auf der Nachfrageseite gibt es kaum Änderungen zu den Vorwochen. Der Inlandsabsatz gestaltet sich saisonüblich unspektakulär und wird laufend bedient. Auch Exporte können weiterhin in nennenswertem Umfang getätigt werden. Die Erzeugerpreise liegen meist noch stabil auf dem Vorwochenniveau. Angesichts der überschaubaren Erntemenge, der hohen Aussortierungen und des guten internationalen Preisniveaus erwartet man in den nächsten Wochen einen entsprechenden Preisanstieg. In Niederösterreich wurde zuletzt für mittelfallende Ware meist 18,- bis 20,- €/100 kg und für Übergrößen zwischen 15,- und 18,- €/100 kg bezahlt. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel sind bis zu 24,- €/100 kg zu erzielen. Aus Oberösterreich werden weiterhin Preise von bis zu 22,- €/100 kg genannt.

Höhere Preise für Zwiebeln im Export
Der österreichische Zwiebelmarkt zeigt sich recht ausgeglichen. Ein gut ausreichendes Angebot trifft auf zufriedenstellende Nachfrage. Vor allem die Exporte laufen erfreulich. Der Inlandsabsatz bewegt sich auf saisonüblichem Niveau. Während bei den Inlandspreisen noch wenig Bewegung herrscht, ist im Export durchaus die eine oder andere Preiserhöhung realisierbar. Im Großen und Ganzen können aber die Erzeugerpreise der Vorwoche fortgeschrieben werden. Für Zwiebel, geputzt und sortiert in der Kiste liegen die Preise je nach Qualität und Größe meist zwischen 28,- und 32,- €/100 kg.

Keine Änderung am Karottenmarkt
Am NÖ Karottenmarkt läuft alles in ruhigen Bahnen. Die Erntearbeiten schreiten nur langsam voran, da die zu dieser Jahreszeit ungewöhnlich warmen Temperaturen für die Einlagerung nicht gerade förderlich sind. Das verfügbare Angebot bleibt überschaubar und der Inlandsabsatz läuft stetig auf saisonüblichem Niveau. Preislich gibt es keine Änderung zu den Vorwochen.


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