Bis vor wenigen Jahren war es undenkbar Früchte wie Mango oder Papaya in Italien anzubauen. Heutzutage ist es eine gute Gelegenheit bei geringem Risiko, dank, oder besser gesagt, auf Grund des Klimawandels. "Man muss die Fehler aus der Vergangenheit vermeiden und von Anfang an nur Premiumlinien erzeugen. Avocados, Mango oder Papaya sollten die Spitzenposition innehaben," erklärt der Ökonom Gianluca Bagnara, Experte in landwirtschaftlicher Thematik.

Es ist unnötig mit dem Preis für ein ausländisches Erzeugnis konkurrieren zu wollen, es sollte eine Produktionskette entstehen, die sich durch sehr gute Ware identifiziert, da die Entfernungen auf ein Minimum reduziert sind. Denn im Unterschied zu den Produkten, die aus Nordafrika oder Südamerika kommen, könnte die italienische Frucht beinahe komplett an der Pflanze reifen und nur während der Endphase konditioniert werden. 

"Es gibt schon einige Erfahrung damit z.B. in Sizilien und es könnte die Gelegenheit sein, die Unternehmen zu vernetzen, Oberflächen zu vergrößern, zu experimentieren und ein Marke exotischer Früchte mit Premium Qualität aus Italien zu kreieren." 

In Sizilien gibt es schon seit Jahren Betriebe, die Avocados produzieren (FreshPlaza vom 7/06/2018), aber für andere Südfrüchte ist es noch ein langer Weg bis zur Produktion. Aber wenn in Russland tausende Hektar an Steinobst angebaut werden, warum sollte es Italien nicht gelingen, sich in eine andere Richtung zu orientieren?