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BLE Marktbericht: "Die Erdbeersaison war definitiv zu Ende"

Erdbeeren
Die Saison war definitiv zu Ende. Die Verfügbarkeit hatte sich merklich vermindert. Neben den überschaubaren inländischen Offerten gab es
geringe belgische und norditalienische Abladungen. Örtlich verdichteten sich die Zuflüsse aus den Niederlanden, die Bewertungen bis zu 2,70 € je 500g-Schale generierten. Die Nachfrage hatte sich wesentlich eingeschränkt. Zusehends wurde es schwerer, das Angebot gänzlich zu räumen. Häufige Vergünstigungen sollten dem Geschäft mehr Betriebsamkeit verleihen. Das misslang aber meistens. Daher bauten sich immer wieder Überhänge auf, die unweigerlich zu weiteren Preisabschlägen drängten. Nur punktuell verbesserte sich tageweise das Interesse. Die Händler hielten jedoch Abstand von Verteuerungen, um den Verkauf nicht zusätzlich zu bremsen. In München brachte das Oktoberfest ein wenig Bewegung ins sonst so ruhige Marktgeschehen. Gewerbe, die sich auf das Schokolieren von Früchten spezialisiert hatten, griffen bevorzugt bei den groß-und gleichmäßigfallenden belgischen Importen zu, was deren Abnahme etwas beschleunigte.

Hier finden Sie den vollständigen Marktbericht.

Äpfel
Klar erkennbar dominierten deutsche Elstar, Tenroy, Boskoop und Jonagold. Generell konnte die Vermarktung aber nicht befriedigen. Dies führte in Verbindung mit einem zu umfangreichen Sortiment zu sinkenden Bewertungen.

Birnen
Italienische Artikel herrschten vor. Insgesamt genügte die Verfügbarkeit, um den Bedarf zu decken. Das Interesse fiel nicht sehr kräftig aus, bloß vereinzelt hatte es sich im Vergleich zur Vorwoche etwas verstärkt.

Tafeltrauben
Es wurden vor allem die beliebten hellen kernlosen Varietäten geordert. Überzeugte die Qualität, bestätigten die Händler ihre bisherigen Aufrufe.

Pfirsiche und Nektarinen
Parallel zur Verfügbarkeit begrenzte sich auch die Nachfrage. Spanische Artikel dominierten dabei vor italienischen. Eine gewisse Kundensättigung war nicht zu übersehen; der Zugriff erfolgte sehr langsam.

Pflaumen
Deutschland prägte mit Presenta und Hauszwetschge die Szenerie und rundete mit Top und Hanita ab. Es traten immer häufiger Haltbarkeitsprobleme zu Tage, speziell die einheimischen Chargen waren ab und an zu weit gereift, was sich negativ auf das Interesse auswirkte.

Zitronen
Die türkischen Zufuhren bauten ihre Bedeutung aus; die südafrikanischen und argentinischen Partien verloren hingegen an Wichtigkeit. Spanische Verna ergänzten die Geschäfte ebenso wie Abladungen aus Israel und Griechenland.

Bananen
Generell entsprach der Grad der Versorgung in etwa dem Maß des Bedarfes. Bloß punktuell hatte sich die Präsenz der Erstmarke rudimentär verdichtet. Für gewöhnlich verharrten die Bewertungen daher auf einem stabilen Niveau.

Blumenkohl
Einheimische Partien dominierten. Bei einem befriedigenden Geschäft und einer örtlich verstärkten Nachfrage blieben die Notierungen meistens auf dem bisherigen Level. Ab und zu zogen sie auch an.

Salat
Erster spanischer Eissalat traf in Frankfurt ein; er kostete 6,50 € je 9er-Steige. Beherrscht wurde dieser Sektor von Deutschland. Die Verfügbarkeit dehnte sich aus und überragte den Bedarf. Die Bewertungen bröckelten daraufhin auf einigen Märkten ab.

Gurken
Deutschland prägte das Geschehen, die Niederlande und Belgien ergänzten zu annähernd gleichen Teilen. Angesichts der angewachsenen günstigeren spanischen Konkurrenz verbilligten sich an manchen Plätzen die mitteleuropäischen Erzeugnisse.

Tomaten
Ein weit aufgefächertes Sortiment stand bereit: Die Niederlande und Belgien dominierten dabei augenscheinlich. Das herbstliche Wetter bewirkte zum einen steigende Eingangsforderungen und zum anderen einen stockenden Umschlag.

Gemüsepaprika
Infolge der erstarkten spanischen Konkurrenz verbilligten sich die niederländischen Abladungen, zum Teil auch recht erheblich. Entweder erfolgten die Vergünstigungen einmalig am Anfang der Woche, oder sukzessive von Tag zu Tag.

Hier finden Sie den vollständigen Marktbericht.


Erscheinungsdatum:



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