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BLE-Marktbericht KW 38/18:

''Italien bestimmte das Geschehen bei den Birnen''

Italien bestimmte den Birnenmarkt mit Abate Fetel, Williams Christ und Santa Maria. Carmen hatten sich inzwischen komplett aus dem Geschäft zurückgezogen, derweil tauchten erste Boscs Flaschenbirne auf. Aus Deutschland stammten vorrangig Williams Christ und Conference und nachgeordnet Gute Luise und Alexander Lucas. Neu zum Sortiment stießen einheimische Gellert hinzu. Aus der Türkei kamen ausschließlich Santa Maria, die überwiegend in München eintrafen und dort flott abgewickelt wurden. ''



Die Niederlande schickten hauptsächlich Gute Luise und ergänzten mit Conference die Vermarktung. Die Qualität der Offerten überzeugte meist. Die Nachfrage hätte mancherorts freundlicher sein können. Dennoch erfolgte der Zugriff in der Regel kontinuierlich. Die Notierungen verharrten häufig auf dem Niveau der 37. KW. Hier und da kletterten sie aufwärts, etwa in Berlin, wo sich die Unterbringungsmöglichkeiten von größeren Früchten verbessert hatten.

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Äpfel
Den Käufern stand eine breit gefächerte Warenpalette gegenüber. Die Verfügbarkeit genügte, um den steten Bedarf zu decken. Das Interesse hinkte der üppigen Bereitstellung ab und an indes hinterher.

Tafeltrauben
Italienische Michele Palieri und Italia herrschten vor. Die organoleptischen Eigenschaften überzeugten häufig, dennoch befriedigte die Unterbringung nicht komplett, da die Nachfrage ein wenig zu schwach ausfiel.

Erdbeeren
Die Saison endet allmählich: Sowohl der Bedarf als auch die Versorgung schränkten sich merklich ein. Die spärlichen deutschen, niederländischen und belgischen Partien wurden nicht durchgängig geräumt.

Pfirsiche und Nektarinen
Die Anlieferungen aus Spanien und Italien begrenzten sich stark. Parallel zur Verfügbarkeit schwächte sich die Nachfrage ab. Die Bewertungen blieben demzufolge oftmals stabil.

Pflaumen
Die Versorgung schränkte sich ein, genügte aber, um das Interesse zu stillen. Dieses hätte punktuell durchaus freundlicher ausfallen können. Die Bewertungen verharrten in der Regel auf dem Niveau der 37. KW.

Zitronen
Die Basis des Angebotes bildeten Importe aus Südafrika, Argentinien und der Türkei. Generell wurde der Bedarf ohne Probleme gedeckt. Bei einem kontinuierlich befriedigenden Handel blieben die Notierungen meist konstant.

Bananen
Die Märkte waren hinlänglich mit Offerten diverser Reifegrade versorgt. Verschiedentlich hatte sich die Nachfrage ein wenig intensiviert. Örtlich verbuchten lediglich die Zweit- und Drittmarken ein verstärktes Interesse.

Blumenkohl
Deutsche Chargen standen monopolartig bereit, ihre Verfügbarkeit schränkte sich indes leicht ein. Der Bedarf hatte sich ebenso vermindert, sodass sich die Auswirkungen auf die Notierungen in Grenzen hielten.

Salat
Bei Eissalat überwogen inländische Abladungen. Eine stete Unterbringung sicherte für gewöhnlich die konstanten Bewertungen, deren Spannen sich ab und an wegen einer divergierenden Güte ausdehnten.

Gurken
Deutschland, Belgien und die Niederlande beherrschten das Sortiment, Spanien ergänzte es mit sehr geringen Zufuhren. Die Verfügbarkeit reichte aus, um das stete Interesse mit Leichtigkeit zu stillen.

Tomaten
Die Verfügbarkeit hatte sich eingeschränkt und die Bewertungen kletterten daraufhin, mitunter augenscheinlich, nach oben. Dies wirkte sich aber prompt auf die anschließende Abwicklung aus, die sich auf einigen Plätzen merklich entschleunigte.

Gemüsepaprika
Die Niederlande dominierten, allerdings bauten die spanischen Chargen ihre Präsenz massiv aus und wurden damit zu einer ernsthaften Konkurrenz. Polnische Offerten wurden dank ihres niedrigen Preises gerne mitgenommen.

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Erscheinungsdatum:



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