EU-Produktion für gefrorene Früchte schrumpfte wesentlich in den letzten Jahren

Markt für gefrorene Früchte in der EU: Deutschland bleibt größter Importeur

Laut dem Bericht „EU: Frozen Fruits - Market Report, Analysis And Forecast To 2025“, kürzlich von IndexBox veröffentlicht, stand die Produktion von gefrorenen Früchten 2017 bei 799.000 Tonnen, ein Abfall von 5% im letzten Jahr. Davor gab es eine Periode des starken Wachstums von 2015-16 nach einer Strecke von 5 Jahren mit einem relativ stabilen Trend. Die reduzierten Produktionszahlen, die in den letzten Jahren aufgezeichnet wurden, können durch das abnehmende Produktionsvolumen in zwei Hauptproduktionsländern erklärt werden – namentlich Polen und Italien.

Polen stellte einen 45%igen Anteil der EU-Produktion für gefrorene Früchte
Polen (359.000 Tonnen) war der größte Produzent für gefrorene Früchte in der EU und lieferte 45% der Gesamtproduktion. Italien (173.000 Tonnen) stand auf der zweiten Position mit einem 22%igen Anteil, gefolgt von Spanien (35.000 Tonnen), den Niederlanden (34.000 Tonnen), Belgien (31.000 Tonnen), Ungarn (27.000 Tonnen), Deutschland (23.000 Tonnen), Schweden (22.000 Tonnen), Griechenland (19.000 Tonnen) und Frankreich (19.000 Tonnen). Von 2007 bis 2017 wurde das größte Wachstum in Bezug auf die Produktion in Spanien (+14,6%) und Ungarn (+13,4%) beobachtet, während der größte Produzent – Polen – ein bescheidenes Wachstum von +1,9% pro Jahr sah.

Ein wesentlicher Anteil der gefrorenen Früchte aus dem Ausland bleibt typisch für den EU-Markt für gefrorene Früchte
Circa 46% des EU-Markts für gefrorene Früchte wird durch importierte Produkte aus dem Ausland aufrecht gehalten. Der Anteil der importierten Produkte im Verbrauch schwankte über die letzte Dekade, aber blieb immer bei einer Zahl von mindestens 41% und zeigt dabei das wesentliche Ausmaß der ausländischen Erzeugnisse auf dem Markt an. Serbien, Marokko, China, Kanada, Ukraine, Ägypten und die Türkei bilden die wichtigsten ausländischen Lieferanten an den EU-Markt.

Polen bleibt der Hauptlieferant der EU für gefrorene Früchte
Das Exportvolumen beläuft sich auf 864.000 Tonnen 2017, ein Anstieg von 2% gegenüber dem Vorjahr. Das Exportvolumen für gefrorene Früchte stieg seit 2010 langsam an mit leichten Fluktuationen, die in manchen Jahren beobachtet werden konnten.

2017 belief sich der Exportwert auf 1,4 Milliarden Euro und stieg in den letzten zwei Jahren an.

Seit 2017 wies Polen das größte Exportvolumen von 339.000 Tonnen aus und umfasste 39% der gesamten EU-Importe. Darauf folgten die Niederlande (13%), Belgien (10%), Spanien (8%), Deutschland (6%), Italien (3%) und Griechenland (3%). Die Exporte aus Polen stiegen um einen Durchschnittswert von +2,2% pro Jahr von 2007 bis 2017. Trotzdem wurden die höchsten Wachstumsraten in Spanien (+5,0%) und in den Niederlanden (+4,6%) beobachtet.

Deutschland bleibt der größte Markt für importierte gefrorene Früchte
Das Volumen der EU-Importe belief sich auf 1,3 Millionen Tonnen 2017, ein Anstieg von 6% gegenüber dem Vorjahr. In Bezug auf den Wert entsprach dies 2,2 Millionen Euro. Das Importvolumen der gefrorenen Früchte bewahrte einen Trend, der das Exportvolumen widerspiegelte: diese Handelsströme ergänzen sich gegenseitig auf globaler Ebene.

Seit 2017 gab Deutschland das größte Importvolumen an mit 404.000 Tonnen, was 30% der Gesamtimporte der EU ausmacht. Dem folgten Frankreich, das weitere 13% einnimmt und die Niederlande (11%), Belgien (9%), Großbritannien (7%), Polen (7%) und Italien (4%).

Die Importe der gefrorenen Früchte nach Deutschland stiegen mit einer durchschnittlichen Jahresrate von +2,5% von 2007 bis 2017. Zur gleichen Zeit entwickelte sich Polen zum wachstumsstärksten Importeur in der EU mit einem CAGR von +10,0% von 2007 bis 2017. Die anderen Länder zeigten auch positives, aber moderates Wachstum.

Für den ganzen Bericht klicken Sie hier.

Für mehr Informationen:
Anastasia Kiseleva
IndexBox 
Mail: anastasia@indexbox.io  
Web: www.indexbox.io


Erscheinungsdatum:



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