"Der Avocado Markt sieht gut aus und bringt Vorteile für Chile"

Bislang hat Chile mehr als 107.000 Tonnen Hass Avocados auf verschiedene internationale Märkte exportiert, sprich 33% mehr als zum gleichen Zeitpunkt in 2016. Es hat einen Anstieg der Exporte zu allen internationalen Märkte gegeben, die chilenische Früchte importieren, was bedeutet, dass die lokalen Exporte des Produkts boomen.

"Unsere Exporte nach China sind deutlich gestiegen. Bis zur letzten Woche hatten wir fast doppelt so viel exportiert, wie zur gleichen Zeit im Vorjahr. Das wurde erreicht, obwohl die Preise auf dem Markt zu Anfang wegen der Qualität des Produkts nicht sehr gut waren. Allerdings konnten wir im November wieder aufholen, weil sich die Qualität unserer Avocados verbesserte und auch bedingt durch unsere Werbemaßnahmen. Die Folge waren steigende Preise und somit mehr Exporte, die auch zurückgegangen waren," sagte Juan Enrique Lazo, Geschäftsführer von Chiles Hass Avocado Komitee.

Lazo zufolge exportierte der Sektor 2015 insgesamt 5.300 Tonnen Hass Avocados nach China und jetzt sind es über 10.000 Tonnen, was das Wachstum des Sektors verdeutlicht, auch wenn auf diesem Markt nicht der Hauptfokus der Industrie liegt.

Promotions
Die durchgeführten Promotion Aktionen haben uns dabei geholfen, den Markt zu entwickeln und Hass Avocados bei chinesischen Verbrauchern bekannt zu machen. Einige dieser Werbemaßnahmen, die sich positiv auf die Preise und die Nachfrage ausgewirkt haben, wurden von der Promotion-Abteilung von ASOEX entwickelt. "Wir führen die wichtigsten Kampagnen am Point of Sale durch und diese sind am effektivsten für die Verkaufssteigerung. Wir machen in 26 Supermärkten Promotion und über 20 Läden haben sich auf den Verkauf der Früchte spezialisiert. Die Maßnahmen an den jeweiligen Standorten haben an Weihnachten geendet und wir sind nun auf Social Media aktiv," so der Manager des Komitees.

Europa 1 Chile 2
"Der wichtigste Zielmarkt für unsere Avocados ist Europa, gefolgt von den USA, China und Argentinien. Unsere Avocados werden in Europa sehr geschätzt. Nur die besten Avocados kommen auf den europäischen Markt und deswegen haben sie einen sehr guten Preis. Ihr Konsum ist während unseres Verkaufsfensters sehr hoch, das von August 2016 bis März 2017 geht," fügte er hinzu.

Die chilenische Industrie hatte bis zum 2. Januar etwa 66.000 Tonnen Hass Avocados nach Europa exportiert. "Wir glauben, dass wir nicht die 88.000 Tonnen erreichen werden, die wir im letzten Jahr auf den europäischen Markt exportiert haben. Aber wir ähnliche Mengen erreichen und das ist sehr gut," sagte er.

Das wichtigste Ziel auf dem europäischen Markt sind die Niederlande, die mehr als 38.000 Tonnen importiert haben, England liegt mit 14.000 Tonnen auf Platz zwei, danach kommt Spanien mit 6.000 Tonnen und Frankreich mit fast 4.000 Tonnen.

Vor nicht allzu langer Zeit blieben 50% der chilenischen Hass Avocado Produktion im Land. Jetzt exportiert das Land jedoch 60% seiner Produktion. Allerdings liegt der lokale Markt noch immer auf dem zweiten Platz. Der Grund für den Rückgang? "Die Leute in Chile konsumieren weniger Obst, weil die Kaufkraft gesunken ist. Deswegen entwickeln wir Promotion Kampagnen, unterstützen Sportevents, Kochshows im Fernsehen und machen Werbung auf Social Media, um den Konsum weiter anzuregen," sagte Lazo.

Die Vereinigten Staaten sind der drittwichtigste Markt für chilenische Avocados. Bis zum 2. Januar hatte Chile etwa 22.300 Tonnen Hass Avocados auf diesen Markt exportiert, sprich mehr als doppelt so viel wie die 10.000 Tonnen im letzten Jahr. "Wir erhalten auf dem Markt in den USA dieses Jahr sehr gute Preise; etwas, das wir von den Saison Prognosen her nicht erwartet hätten," sagte der Geschäftsführer.

Die Exporte nach Lateinamerika lagen bei über 9.000 Tonnen und Märkte wie Argentinien stechen dabei hervor. "Argentinien ist ein Markt, auf dem unsere Avocados, trotz der wirtschaftlichen Situation, sehr hohe und stabile Preise erzielen. Der Konsum ist zurück gegangen, aber noch immer sehr gut." Bislang lagen die Exporte chilenischer Hass Avocados nach Argentinien bei über 6.000 Tonnen. Dann kommt Costa Rica mit mehr als 1.000 Tonnen und anschließend Brasilien mit fast 200 Tonnen.

Quelle: SimFRUIT

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