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Brassica Event 2018:

"Der Kohlsektor steht vor einer Herausforderung"

Letzten Dienstag wurde im Kreishaus in Brügge in Belgien der Brassica-Kongress in Brügge organisiert. Wie der Name schon vermuten lässt, stand der Tag im Zeichen vom Kohl. Der Kongress wurde vom Abgeordneten Bart Naeyaert und der Landwirtschaftsministerin Joke Schauvliege eröffnet. "Westflandern ist das Herz der belgischen Landwirtschaft. 60% des Freilandanbaus wird im Westen von Flandern angebaut und Belgien gehört zu den Marktführern bei der Verarbeitung von Tiefkühlgemüse", sagte Ministerin Schauvliege. Die Ministerin sprach danach auch noch ihren Stolz auf den Sektor währen der Dürreperiode aus.

Joke Schauvliege eröffnete den Kongress

'Broccoli is on the Move'
Im nächsten Block sprachen die drei Sprecher über die Produktion und den Verbrauch von Kohl in Europa. "Die größten Kohlgewächse in Westeuropas sind Blumenkohl, Weißkohl, Brokkoli und Rosenkohl. Der Anbau und Verzehr von Spitzkohl nimmt zu, während Rosenkohl abnimmt. Der Konsum von Kohl verändert sich. Die Anbaufläche für Brokkoli ist in den letzten Jahren stark gewachsen. 'Broccoli is on the Move' - er hat ein gutes Image und und scheint immer größer zu werden", sagt Pim Neefjes von Syngenta. "Die letze Zeit war keine gute Zeit für Kohle. Die Preise waren mässig und die Exportvolumen waren nicht groß. Die Preise haben sich inzwischen erholt und ich denke, dass wir eine gute Saison bekommen werden." 


Sprecher Pim Neefjes von Syngenta


Osteuropa
Viel Kohl wird zu Tiefkühlprodukten verarbeitet und 15% des belgischen Tiefkühlexports geht nach Großbritannien. "Ich gehe davon aus, dass britische Verbraucher mehr bezahlen müssen, wenn der Brexit abgerundet ist", sagt Neefjes. Der Sprecher von Syngenta nahm den Verbrauch von Kohl unter die Lupe. "Beim Verzehr von Wirsingkohl sehen wir einen Rückgang während wir, aufgrund des Gesundheitstrends, bei dem Verbrauch von Grünkohl eine Zunahme sehen." Der nächste Sprecher sprach über die Situation von Kohlerzeugern in Osteuropa und behauptet, dass viele Züchter dort unter dem Klimawandel leiden, der sich in Krankheiten und Schädlingen wie der Weißen Fliege zeigt. Eine weitere Herausforderung für den osteuropäischen Kohlsektor ist das Finden von Mitarbeitern. "Mechanisierung kann in dieser Branche die Lösung sein", sagte Grzegorz Pastuszka von Bejo Zaden.


Luc Peeters (BelOrta), Ludo Van Kelst (BelOrta), Arjen Biesheuvel (HMClause) und Axelle Stahl (HMClause)

Nach der Pause sprach B. Haspeslagh aus Ardo über die Tiefkühlindustrie. "Belgien ist der größte Lieferant von Blumenkohl für den Tiefkühlsektor. Tiefkühlbrokkoli kommt hauptsächlich aus Spanien und Portugal. Dennoch ist es wichtig, den Gesundheitsaspekt von Kohl zu betonen und Kohl nicht als altmodisches Produkt zu betrachten. Als Beispiele wurden Blumenkohl- und Brokkoli-Reis genannt. Nach dem Sprecher von Ardo wurde auf die Anbau- und Verpackungsvorschriften für Kohl eigegangen. 

Mia Demeulemeester beendete den Kongress mit einer Zusammenfassung der Sprecher. Kohl ist ein Gemüse mit Zukunft aber es gibt innerhalb des Sektors noch viele Herausforderungen. Nach dem Vortrag war noch Gelegenheit für einen kurzen Empfang wonach der Tag mit einem Abendessen im Hotel Weinebrugge abgeschlossen wurde.



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