Die Deutschen haben Lust auf exotische Früchte

Das Geschäft mit der Papaya

Der Schwabe Helmut Lutz baut in Ghana Papayas für den deutschen Markt an - und das mit Erfolg. Der 58-jährige aus Filderstadt bei Stuttgart baut auf seiner Tropigha Farm auf 200 Hektar Papayas und Ananas an. Pro Jahr exportiert er laut eigenen Angaben etwa 500 bis 1000 Tonnen in seine Heimat.


© Gioia Forster DPA

Wachsende Beliebtheit bei exotischen Früchten
Die Papayas von Helmut Lutz werden per Luftfracht nach Deutschland transportiert. Schon am Tag nach der Ernte kommen sie in Brüssel oder Luxemburg an und werden zum Vertrieb nach Filderstadt gebracht. Innerhalb von 48 Stunden findet man das Produkt im Supermarkt.

Schwäbische Manier in Ghana
"Früher haben mir viele Sachen gestunken, zum Beispiel die Pünktlichkeit", sagt der 58-Jährige, der einst bei dem Autobauer eine Ausbildung machte. Heute weiß er, dass es ohne nicht geht. "Das Cargo muss pünktlich ankommen." Daher legt er großen Wert auf gute und pünktliche Arbeit und ist auch bereit dafür zu bezahlen. "Wenn du gut g'schaffst, kriegst du gutes Geld."


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