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Ine Potting: ''Eine um 70 Prozent höheren Anfuhr im Vergleich zu 2017 war zuviel des Guten''

Markterholung Avocados nach großem Überangebot

Der Avocadomarkt wächst. Dennoch war das Angebot auf dem europäischen Markt diesen Sommer etwas zu groß. Das hatte ein dramatisches Preisniveau von 3-4 Euro zur Folge. Inzwischen hat sich der Markt wieder verbessert. Die Branche befürchtet Knappheiten im September. "Vorher behauptete man, dass um 30 Prozent mehr Avocados nach Europa kommen würden. Das war beträchtlich, doch mit der jährlich wachsenden Nachfrage von 15 bis 20 Prozent wäre es machbar. Die Anfuhr war aber um 70 Prozent höher", erklärt Ine Potting der Firma Scherpenhuizen. "Jeder wusste, dass mehr Avocados kommen würden, doch so viele, das war für jeden eine Überraschung."


 
"In den Produktionsländern war gar nichts schiefgegangen. Alle Länder hatten eine gute Saison und das hat zu diesem gigantischen Überangebot geführt, das keiner vorhergesagt hatte. Dabei hat die Ausfuhr aus Peru später angefangen, sodass man die Container in weniger Wochen konzentrieren musste", fährt Ine fort. "Traditionsgemäß ist der Preis im Juni immer etwas niedriger, doch dieses extra Volumen verkauft man nicht einfach. Es kommen Leute hinzu, die profitieren wollen, sie haben jedoch gar keine Kunden. Die Preise, die diese Leute nennen, werden dann als Referenz betrachtet. Dann gehen die Preise herunter."
 
Weckruf?
Wie sollte die Branche derartige Situationen eines Überangebots vorbeugen? Ine antwortet: "In Peru und Südafrika sollten man einen Maßnahmenplan aufstellen damit nicht alles auf einmal auf den Markt gebracht wird. Man sollte diesen Sommer als einen Weckruf betrachten. Die Nachfrage nach Avocados wird jedoch um 15-20 Prozent jährlich wachsen, doch das Produktionswachstum sollte im Verhältnis sein. Man sollte einen Plan zur Verteilung der Anfuhr aufstellen und ein maximales Volumen pro Woche um zu verschicken."
 
Inzwischen normalisiert der Markt sich und bewegt der Preis sich Richtung 9 Euro. "Momentan ist sehr wenig Produkt verfügbar, die Vorräte sind aufgebraucht und vor allem die kleineren Größen sind knapp. Wenn es nicht Ferienzeit gewesen wäre, wären die Preise viel schneller in die Höhe gegangen. Die Verfügbarkeit wird im September problematisch. Peru und Südafrika sind am Ende der Saison und Chili schickt noch nichts nach Europa. Die Preise werden wieder in die Höhe gehen!"

Für weitere Informationen:
Ine Potting
Scherpenhuizen
Mob: 06-10064341
i.potting@scherpenhuizen.nl
www.scherpenhuizen.nl

Erscheinungsdatum:



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